Eloy de Jong: Drogen-Geständnis

"Ruhe im Kopf"

Schlager-Sonnenschein Eloy de Jong, 47, hat eine dunkle Seite: Der ehemalige Caught in the Act-Sänger griff regelmäßig zu zu Drogen, wie er in seiner Biografie „Egal was andere sagen“ schreibt, bis ein Autounfall alles änderte …

Eloy de Jongs Biografie

Eloy de Jong versteht es, mit seinen Schlagern für gute Laune zu sorgen, wie etwa mit seiner neuen Single „Barfuss im Regen“. Im Herbst sehen wir den sympathischen Niederländer zusammen mit Beatrice Egli in neuen Folgen ihrer Ranking-Show „Ich find Schlager toll“ auf RTLplus. Doch die ansteckende Fröhlichkeit des ehemaligen Boygroup-Stars von Caught in the Act und heutigen Schlagersängers, der mit seinen Alben „Kopf aus – Herz an“ und „Auf das Leben – fertig – los!“, die Charts eroberte, ist für Eloy de Jong alles andere als selbstverständlich.

Drogen waren Begleiter

In seiner Biografie „Egal was andere sagen“ berichtet der mittlerweile offen schwul lebende Sänger nicht nur von den Demütigungen durch seinen alkoholkranken Vaters und von Mobbing-Erfahrungen in der Schule, sondern auch von seiner langjährigen Drogensucht. Bereits mit 16 fing Eloy de Jong zusammen mit seinem Jugendfreund Dirk an zu kiffen. Marihuana und Haschisch sollten ihn lange Jahre begleiten. Sowohl in dunklen Stunden, wie nach der Trennung von CITA 1998, aber auch in seinen schönsten Momenten mit seiner großen Liebe, dem Boyzone-Sänger Stephen Gately, war der Joint ein stetiger Begleiter. Doch erst nach der Trennung von Gately im Jahr 2002 wurde das Kiffen zum ernsten Problem.

In „Egal was andere sagen“ schreibt Eloy de Jong:

Erst waren es täglich ein, zwei Joints, doch schnell wurden es sehr viele mehr. Weil ich nachts wach lag und oft schon morgens nach dem Aufwachen weinen musste, half mir das Zeug, mich zu betäuben und einigermaßen klarzukommen.

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Autonunfall war Wendepunkt

Später rauchte Eloy „bis zu zehn Joints am Tag“, um „Ruhe im Kopf“ zu haben. Doch als er eines morgens bekifft gegen die Zapfsäule einer Tankstelle fuhr, war Schluss damit. Er bemerkte, dass er „längst süchtig war“ und begann eine mehrwöchige ambulante Entziehungskur.

Als ich nicht mehr rauchte, war schon bald die Watte um meinen Kopf weg, die mich doch so gut gepolstet hatte, gegen den Schmerz.

Durch diese schwierige Zeit haben ihm Gesprächstherapien und Antidepressiva geholfen. Heute kann Eloy de Jong nur jedem empfehlen, sich bei psychologischen Problemen dringend Hilfe und Beratung zu suchen. Mittlerweile lebt der Sänger glücklich mit seinem Partner Ibo und seiner Tochter Indy im niederländischen Utrecht.

Habt ihr ähnliche Drogen-Erfahrungen wie Eloy de Jong gemacht?

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