Joel Brandenstein: Die traurige Geschichte hinter seinem Erfolg

Erst nach dem Tod seiner Mutter überwand er sich

Joel Brandenstein, 36, feiert in Florian Silbereisens, 38, Show „Schlager, Stars und Sterne“ seine TV-Premiere. Der Sänger, der mit seinen Balladen begeistert, hat eine traurige Geschichte hinter sich. Erst mit dem Tod seiner Mutter begann seine Musikkarriere …

Wer ist Joel Brandenstein?

Die schönsten Lieder erzählen oft die traurigsten Geschichten. So ist es auch bei dem Pop-Shootingstar Joel Brandenstein. Seine wunderschönen Balladen veröffentlichte er ab 2008 zuerst im Internet auf Youtube, wo sie auf begeisterte Hörer trafen. Innerhalb einiger Jahre baute sich der Musiker eine große Fanbase auf.

Dann ging es nach und nach zum Erfolg: 2016 brachte er sein Debütalbum „Wie alles begann heraus. 2017 schoss sein zweites Album „Emotionen“ mit dem Hit „Diese Liebe“ auf Platz eins der Charts. Seine bisherigen drei Tourneen waren ausverkauft. Und sein neues Album „Frei“ ist am 17. Juli erschienen und sofort auf Platz drei der Album-Charts gelandet.

TV-Premiere bei Florian Silbereisen

Zusammen mit Vanessa Mai sang er das Duett „Der Himmel reißt auf“. Mit dem ersten TV-Auftritt bei Florian Silbereisen (25. Juli, 20.15 Uhr, ARD) in Kitzbühel erreicht der Sänger mit seinen einfühlsamen Songs jetzt ein Millionenpublikum und hat die Chance, ganz groß durchzustarten. Doch nur wenige wissen, dass hinter diesem beeindruckenden Erfolg eine sehr traurige Geschichte steckt. Erst durch den Tod seiner Mutter begann der musikalische Weg für Joel Brandenstein.

Seine Mutter war es, die ihn zum Klavier spielen brachte. Joel Brandenstein war kein einfaches Kind, flog sogar von der Schule, wie er „Bild“ erzählt:

Meine Mutter ist schon an mir verzweifelt. Ich war irgendwie das schwarze Schaf der Familie. Sie wusste nicht, was mal aus mir werden soll.

Erst als seine Mutter einen Kredit aufnimmt, um eine Kamera und ein Mikrofon zu kaufen, mit dem er seine Lieder aufnehmen und auf Youtube hochladen kann, findet er einen Sinn in seinem Leben. Seine Songs kommen gut an. Doch vor Publikum singen, das traut sich Joel Brandenstein lange nicht. „Ich dachte, ich sei schlecht“, gesteht er dem Blatt.

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2015 verstarb seine Mutter an Brustkrebs. Für den jungen Musiker bricht eine Welt zusammen. Doch dann geschieht auf der Beerdigung seiner Mutter mit 150 Leuten ein kleines Wunder:

An ihrem Grab habe ich zum ersten Mal für andere Menschen gesungen. Ich wollte meine Mutter stolz machen. Sie hatte so viel für mich geopfert, da wollte ich ihr etwas zurückgeben. Und mir war klar, jetzt muss ich etwas daraus machen.

Und das hat Joel Brandenstein wirklich. Wenn er bei Florian Silbereisen auf der Bühne steht, wird er sicher auch an seine geliebte Mutter denken, ohne die all das gar nicht möglich gewesen wäre.

 

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