Kerstin Ott: "Das hat mich emotional geschrottet"

So schlimm war ihre Zeit bei "Let's Dance" wirklich

Seit Beginn ihrer Karriere setzt Kerstin Ott, 38, auf Authentizität, statt auf große Bühnenshows oder aufwendige Tanzeinlagen. Die Schlagersängerin ist sich immer treu geblieben — auch wenn ihr dadurch oft Steine in den Weg gelegt worden sind, wie sie jetzt in einem Interview verraten hat …

Kerstin Ott möchte sich nicht verstellen

Während Künstlerinnen wie Helene Fischer oder Andrea Berg neben ihrer Musik auch für eine Extraportion Entertainment stehen, verlässt sich Kerstin Ott lieber voll und ganz auf ihren Gesang. Sie selbst hat damit kein Problem, möchte sich auf der Bühne nicht verstellen. Ihre Fans lieben sie dafür. Auch ihre Songs unterscheiden sich von denen ihrer Kolleginnen:

Ich will das Leben darstellen wie es ist, und nicht, wie es sein sollte,

so die 38-Jährige gegenüber "Stern".

 

 

Doch in der Branche scheint ihre Einstellung nicht überall gut anzukommen. Offenbar soll ihr der Regisseur einer großen Schlagershow lange Zeit eine Einladung verwehrt haben, weil er ihre Performance zu langweilig empfand. Selbst ihre Plattenfirma schien plötzlich Druck zu machen. Es wurde ein Trainer engagiert, mit dem eine Choreographie erarbeitet werden sollte. Doch Kerstin stellte schnell fest: Das bin ich nicht! Und schickte den Mann nach kurzer Zeit wieder weg.

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"Das hat mich emotional geschrottet"

Auch ihre Teilnahme bei "Let's Dance" stand unter keinem guten Stern. Eigentlich freute sich die "Regenbogenfarben"-Interpretin auf die neue Erfahrung. Große Ansprüche stellte sie nicht an sich selbst. Sie wollte Spaß haben, ein bisschen lockerer werden. Doch vor allem der Druck jede Woche wieder vor der Jury zu stehen und sich bewerten zu lassen, soll Kerstin sehr zugesetzt haben:

Das hat mich emotional geschrottet.

Kein Wunder, dass die Freude groß war, als die Reise für sie zu Ende war. Kerstin verließ "Let's Dance" mit erhobenem Haupt, denn sie hatte sich erneut nicht verbiegen lassen.

 

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