
Stefanie Hertel: Das sagt sie zum Aus von "Immer wieder sonntags" mit Stefan Mross
Das Ende einer Ära: Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass "Immer wieder sonntags" abgesetzt wird. Knapp 30 Jahre lang gehörte die Musikshow im Ersten für viele Fans zum absoluten Sonntags-Pflichtprogramm, nahezu alle großen Künstler der deutschen Schlagerszene ließen sich regelmäßig in der Sendung mit Stefan Mross (50) blicken. Umso größter war der Schock über das Aus: "Die Einstellung von 'Immer wieder sonntags' ist eine schmerzhafte Entscheidung, die wir sehr sorgfältig abgewogen haben und die uns angesichts des großen Erfolgs nicht leichtfällt", begründete SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler diesen radikalen Schritt. Doch es ging nicht anders. "Die wirtschaftliche Situation des SWR lässt uns aber keine andere Wahl", hieß es in dem Statement weiter.
Stefanie Hertel: "Es ist einfach immer schade, wenn eine Ära zu Ende geht"
Während Moderator Stefan Mross selbst lange zu dem "Immer wieder sonntags"-Aus schwieg, haben wir bei der Musicalpremiere von "Zurück in die Zukunft" mit Musikerin und Ex-Frau Stefanie Hertel (46) und der gemeinsamen Tochter Johanna Mross (24) über das Thema gesprochen. Die 46-Jährige erklärte: "Diese Sendung gibt es seit so vielen Jahren und ist natürlich eigentlich eine gestandene Größe in der Fernsehwelt." Auch Stefanie und ihre Familie würden viel mit der Musikshow verbinden: "Wir haben so viel in diesen Sendungen auch stattgefunden und erlebt. Und es ist einfach immer wieder schade, wenn eine Ära zu Ende geht", so die Musikerin.
Auch Tochter Johanna Mross sieht das ähnlich: "Vor allem ist es eine Sendung gewesen ... Ich merke es an meinen Freunden, die sind im Alter 20 bis 30, und entweder haben sie gesagt, sie schauen es gerne, weil es eine Erinnerung an die Kindheit ist, weil sie es mit der Oma immer geguckt haben. Oder sie schauen es gerne, weil es einfach eine unterhaltsame Sendung ist. Mal abgesehen davon, ob es deren Musikrichtung ist oder nicht. Und ich glaube, es (das Aus, Anm. d. Red.) berührt einfach die breite Masse", so die 24-Jährige. Und weiter:
Es ist schade, wenn es so eine Sendung, die von der Oma bis Enkel geschaut wird, so in der Form nicht mehr gibt.
Doch nicht nur die TV-Landschaft wandelt sich, sondern auch das Genre Schlager: "Schlager hat es immer gegeben und wird es immer geben, weil es eine Art Musik ist, die die Menschen und die breite Masse berührt. Insofern muss man natürlich schon sagen, der Schlager hat sich natürlich immer auch seiner Zeit angepasst. Der Schlager in den 50er, 60ern hat anders geklungen als heute", findet Stefanie Hertel. Sie selbst sei dabei aber vor allem Fan der Schlagermusik auf vergangenen Jahrzehnten: "Ich bin ja eher so in den 50er, 60ern gerne unterwegs. Und da klang der Schlager für mich fantastisch. Und heute ist er mir manchmal zu modern, also im Sinne von zu poppig, zu Dance-mäßig, wo ich dann wieder sage: 'Ach, da gefällt mir eigentlich der Schlager von damals schon wieder besser.' Aber alles hat seine Zeit und jeder kann ja auch das hören, was er gerne mag."
Verwendete Quellen: Eigenes Interview






