"Rosenheim-Cops"-Star Karin Thaler: "Die Spielsucht meiner Mutter trieb uns fast in den Ruin"

In der Erfolgsserie "Die Rosenheim-Cops" kennen wir sie als die herzliche Marie Hofer, doch privat durchlebte Karin Thaler eine wahre Hölle. Was jahrelang hinter der glänzenden Fassade der Schauspielerin verborgen blieb, ist ein erschütterndes Familiendrama um die Vergangenheit ihrer Mutter, das bis heute tiefe Wunden hinterlässt. 

"Rosenheim-Cops"-Star Karin Thaler machte ein trauriges Geständnis über ihre Vergangenheit
"Stark, weil ich stark sein musste": Karin Thaler verarbeitet in ihrer Biografie die traumatischen Erlebnisse um Spielsucht, Schulden und Gefängnis.© Imago

"Rosenheim-Cops"-Star Karin Thaler: "Die Spielsucht meiner Mutter trieb uns fast in den Ruin"

Bis heute lässt sie das Familien-Drama nicht los: Karin Thaler (60, "Die Rosenheim-Cops") blickt auf eine schwere Vergangenheit zurück, in der ihre Mutter mit ihrer krankhaften Sucht das Familienglück zerstörte."Die Spielsucht meiner Mutter trieb uns fast in den Ruin", sagt die Niederbayerin.

Ihre Mutter landete schließlich im Gefängnis 

Noch immer stellt sich Karin Thaler die Frage, warum ihre Mama anfing, ins Spielcasino zu gehen. Gegenüber "Bunte" verrät die Schauspielerin: "Uns erzählte sie, dass sie durch die Spielautomaten ihren Tinnitus übertönen könne, der sie mit Anfang 50 zu quälen begann. Ich nahm das zunächst nicht ernst und wusste nicht, in welch schrecklichen Kreislauf sie geraten war."

Die Familie schlitterte in eine finanzielle Ausnahmesituation! Karin Thaler versuchte, das Ganze aufzufangen: "Ich habe wie eine Blöde gearbeitet, um ihre Schulden zu bezahlen, die sie überall gemacht hat." Eine extrem belastende Situation. Doch es sollte noch schlimmer kommen! "Meine Mutter landete 1993 im Gefängnis, weil sie versucht hatte, einen Supermarkt zu erpressen. Sie wollte fünf Millionen Mark haben, sonst würde sie der Presse stecken, dass Gift im Hüttenkäse sei, den sie sich dort immer kaufte."

Verarbeitet hat Karin Thaler ihr hartes Schicksal in ihrem Buch "Stark, weil ich stark sein musste". Rückblickend sagt die Blondine, dass ihr Leben durch all den Schmerz noch viel wertvoller geworden sei.

Dieser Artikel S.K. erschien zuerst in "Die neue Frau" - jede Woche neu am Kiosk!