
"Mode ändert sich, aber Stil bleibt bestehen" – das wusste bereits Designerin und Stilikone Coco Chanel. Schon in den aparten Kreationen der Modemacherin bekamen Gürtel eine ganz besondere Rolle zugeteilt. Sie waren nicht nur dazu gedacht, Rock und Hose an Ort und Stelle zu halten. Vielmehr sollten sie den Blick einfangen, Akzente setzen und ein Outfit harmonisch abrunden. Also all das, was wir von einem modischen Damengürtel bis heute erwarten.
Skinny Belts – minimalistischer Stil für die maximale Wirkung
Trends wiederholen sich. Das ist längst kein Geheimnis mehr. Seit dem vergangenen Jahr sind es dabei modische Statements aus den 1990er-Jahren, die ein farbenfrohes Comeback feiern. Dazu gehören auf jeden Fall modische Damengürtel – und zwar am besten die sogenannten Skinny Belts.
Gemeint sind besonders schmale Modelle, die den Blick auf die Taille oder die Hüfte lenken. Ob du dein Accessoire im Retro-Style oder in einem modernen Design wählst, bleibt dabei ganz dir überlassen. Am besten solltest du es aber zu einer lässigen Jeanshose oder einem Jeansrock kombinieren. So zauberst du dir mit wenig Aufwand den angesagten Y2K-Style.
Taillengürtel – ein breiter Blickfang für die Körpermitte
Wo der Skinny Belt schmal ist, geht ein modischer Taillengürtel ordentlich in die Breite. Schließlich besteht seine Aufgabe darin, die Taille zu betonen und dadurch der Silhouette zu schmeicheln.
Vor allem kunterbunte sowie auffällig designte Modelle sind aus dem Kleiderschrank echter Trendsetter nicht mehr wegzudenken. Möchtest du einem Alltagsoutfit ein Highlight verpassen, wählst du etwa einen schwarzen Taillengürtel in Lacklederoptik. Zu einem schlichten Kleid passt dieser ebenso gut wie zu einem taffen Businesslook.
Auch Taillengürtel in Schlangen- oder Kroko-Leder-Optik sind ein absoluter Hingucker. Aufgrund ihres auffälligen Designs lassen sie sich gut mit eleganten Outfits kombinieren.
Kettengürtel – ein strahlender Akzent in allen Outfits
Nicht nur schmale Gürtel sind in einem Y2K-Look ein tolles Statement. Gleiches gilt für die Kettengürtel, die Ende der 1990er- und zu Beginn der 2000er-Jahre viele Hüften schmückten. Im Gegensatz zu den klassischen Modellen bestehen sie aus ineinander verflochtenen Kettengliedern oder ähneln einer breiten Halskette in XXL-Länge.
Durch ihren goldenen oder silbernen Glanz sind Kettengürtel eine Art Statement-Schmuck, der den Blick automatisch auf die Körpermitte lenkt. Sie passen gut zu legeren Looks, denen sie eine Edgy-Note verleihen. In Kombination mit dem kleinen Schwarzen bilden sie dagegen einen spannenden Kontrast.
Möchtest du einen leichten Rockabilly-Vibe in deinen Alltagslook zaubern, trage den Kettengürtel einfach zu einem ausgestellten Rock und einer coolen Lederjacke.
Übrigens: Kettengürtel sind von Natur aus filigran, sodass sie sich prima zum Gürtel-Layering eignen. Dafür trägst du wie beim Ketten-Layering einfach zwei oder drei Gürtel gleichzeitig. Besonders schick sieht dieser Trend aus, wenn sich die Modelle in Breite, Farbe und Materialwahl unterscheiden.
Tuchgürtel – der lässige Hingucker mit Boho-Flair
Auch unser letzter Gürteltrend feierte bereits in den 1990er-Jahren große Erfolge. Damalige Stilikonen wie Jennifer Aniston oder J.Lo zogen sich nicht etwa einen normalen Gürtel durch die Hosenschlaufe. Stattdessen war es ein Seidentuch, das die Taille betonte und dem Outfit den letzten Schliff verlieh.
Möchtest du diesen Trend auch im Jahr 2026 rocken, musst du nicht zwingend nach einem teuren Tuch von Hermés suchen. Ein modischer Tuchgürtel aus Satin oder einem Polyestermix erfüllt den gleichen Zweck – und bringt deine Brieftasche dabei nicht zum Schluchzen.
