Tipps für einen modischen Neustart: So bringst du frischen Wind in den Kleiderschrank!

Tipps für einen modischen Neustart: So bringst du frischen Wind in den Kleiderschrank!

Manchmal brauchen wir einfach eine modische Veränderung. Es kann verschiedene Gründe geben, die dazu beitragen: Einschneidende Lebensereignisse oder ein neuer Job zum Beispiel. Nicht umsonst haben viele Frauen das Bedürfnis, sich nach einer Trennung die Haare zu schneiden und sich neu zu erfinden. Wenn sich im Inneren etwas verändert, möchten wir auch äußerlich anders aussehen. Diese innere Entwicklung muss nicht immer dramatisch und lebensverändernd sein. Jeder Mensch entwickelt sich im Laufe seines Lebens weiter – manchmal stellen wir schlichtweg fest, dass die alten Sachen nicht mehr zu uns passen. Doch wie geht man eine solche modische Veränderung am besten an? Wie findet man einen neuen Stil, der besser zu einem passt als der alte? Um diese Fragen soll es im folgenden Artikel gehen.

© Unsplash/Tamara Schipchinskaya
So bringst du nicht nur Ordnung in den Kleiderschrank, sondern findest auch neue Styling-Ideen. 

Schritt #1: Ausmisten!

Auch wenn du noch nicht genau weißt, wohin du dich modisch entwickeln wirst – Ausmisten ist in jedem Fall ein guter Anfang. Nur wer Altes gehenlässt, schafft auch Platz für Neues. Das gilt für sämtliche Dinge im Leben. Der erste Schritt sollte es also sein, sich die Kleidungsstücke, die bereits im Kleiderschrank vorhanden sind, einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Sortiere alles aus, was dir nicht mehr passt oder gefällt. Versuche dabei, auf dein Gefühl zu hören: Fühlst du dich in deinen Anziehsachen pudelwohl? Oder möchtest du sie nur behalten, weil du andernfalls ein schlechtes Gewissen hättest, da die Sachen viel Geld gekostet haben? Ist Letzteres der Fall, könnte es möglicherweise ein guter Kompromiss sein, deine Kleidung gebraucht weiterzuverkaufen. So bekommst du zumindest noch einen Teil des Geldes zurück – und weißt, dass jemand anderes damit Freude haben wird.

Schritt #2: Inspiration finden

Bevor du nun losgehst, um dir neue Sachen zuzulegen, ist es wichtig, dich selbst besser kennenzulernen: Welche Farben, Schnitte und Muster gefallen dir besonders gut? Welcher Stil passt du deinem neuen Lebensabschnitt? Wie soll sich die Kleidung auf deiner Haut anfühlen? Welche Kombinationen gefallen dir und schmeicheln deiner Figur? Um diesbezüglich Aufschluss zu erhalten, ist es hilfreich, sich zunächst Inspiration zu suchen. Dafür hast du tatsächlich eine Vielzahl an Möglichkeiten: Folge in den sozialen Medien Influencerinnen, die eine ähnliche Figur haben wie du. Schaue ab und zu in Modeblogs, lies Magazine oder erstelle dir Boards auf Pinterest. Falls du weniger internetaffin bist: Beobachte die Menschen, die du auf der Straße siehst. Vor allem in Großstädten wirst du sicherlich immer wieder jemanden finden, dessen Stil du besonders spannend findest. Merke dir, was genau es ist, was dir an der Person ins Auge sticht. Und übrigens: Du kannst demjenigen deine Wahrnehmung auch zurückmelden. Wer freut sich nicht über ehrliche Komplimente von Fremden?

Schritt #3: Was ist schon da?

Du bist weit gekommen: Wenn du Schritt #1 und Schritt #2 durchgegangen bist, hast du nun nur noch Kleidungsstücke im Kleiderschrank, die dir wirklich passen und gefallen. Und du hast eine Idee davon, welchen Stil du künftig verfolgen möchtest. Nun gilt es, die Outfits zusammenzustellen. Dafür ist es wichtig, erneut eine Bestandsaufnahme zu machen: Was brauchst du an neuen Kleidungsstücken und was hast du bereits im Schrank? Wie kannst du die Teile, die du besitzt, so ergänzen, dass schöne Outfits daraus entstehen? Manchmal passiert es auch, dass sich einzelne Teile in den Kleiderschrank geschlichen haben, die einem zwar gefallen, die jedoch einfach nicht zum Rest passen. Nimm dir diese noch einmal gesondert vor und sei ehrlich zu dir: Handelt es sich um Fehlkäufe? Dann ist es vielleicht angebracht, sich liebevoll auch von diesen Kleidungsstücken zu verabschieden.

Schritt #4: Stück für Stück zur Veränderung

Eines sollte dir bewusst sein: Eine modische Veränderung passiert nicht von heute auf morgen. Veränderungen brauchen Zeit und Geduld. Anstatt sofort alles umzuwerfen, macht es Sinn, sich Schritt für Schritt heranzutasten und vorzuarbeiten. Vielleicht ist es dein Ziel, öfter mal bunte Farben zu tragen wie Stars in diesem Barbie-Look – in einem Outfit in Pink fühlst du dich jedoch unwohl? Auch wenn wir Anziehsachen an anderen schön finden, bedeutet das nicht immer, dass wir selbst dazu bereit sind, sie zu tragen. Versuche in diesem Fall, ein dezentes Outfit mit einigen knalligen Farben aufzupeppen. Mit der Zeit wirst du mutiger werden und in deinen eigenen Stil Stück für Stück hineinwachsen. Und noch ein Tipp zum Schluss: Gebe nicht zu viel darauf, was andere denken. Wer sich modisch verändert, kann zugegebenermaßen auch einmal danebengreifen. Schwamm drüber! Wichtig ist nicht, was andere denken – sondern dass du das trägst, was du selbst schön findest.

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