GNTM-Alisa: Hörprobleme nur vorgetäuscht? Jetzt bricht sie ihr Schweigen

Ausrede oder echte Einschränkung? Nach ihrem GNTM-Aus wehrt sich Alisa gegen den Vorwurf, ihre Schwerhörigkeit beim Shooting nur vorgetäuscht zu haben. Dabei erhebt die Münchnerin auch Vorwürfe gegen die Produktion und kritisiert einen irreführenden Zusammenschnitt der Szenen.

GNTM: Hörprobleme nur eine Ausrede? Alisa nimmt Stellung

Für Alisa (27) hat es in Folge 10 von "Germany's Next Topmodel" nicht für das Weiterkommen gereicht. Vor allem beim Shooting zeigte sich Heidi Klum (52) enttäuscht von der Münchnerin. Dass sie beim Shooting mit Christian Schuller (55) nicht überzeugen konnte, lag laut Alisa vor allem daran, dass sie ihn akustisch kaum verstehen konnte. Mehrfach erklärte sie in der Sendung, dass sie taub sei und Probleme beim Hören habe. Viele Zuschauer kauften ihr das jedoch nicht ab – nicht zuletzt, weil ProSieben während der Entscheidung Szenen einblendete, die Alisas Erklärung scheinbar widerlegten. Nun bezog die 27-Jährige Stellung und stellte klar, dass es sich bei ihren Hörproblemen keineswegs um eine Ausrede handelte. In einem Instagram-Video gibt Alisa Einblicke in ihre Krankengeschichte: 

Ich habe eine Hörminderung als Kind gehabt von 70 Prozent. Ich wurde daraufhin operiert und dann sollte es über die Jahre besser werden. Es wurde besser, aber leider hat man relativ schnell festgestellt, dass mein Gehör nicht mehr 100 Prozent vollständig hergerichtet werden kann.

Alisa gesteht sich Fehler ein: "Taub war das falsche Wort"

Zwar schränkt sie die Hörminderung im Alltag kaum ein, in einer Stresssituation wie bei einem professionellen Shooting sei dies jedoch anders. Alisa räumt allerdings Kommunikationsfehler ein und gibt zu, in der Hitze des Gefechts den falschen Begriff gewählt zu haben: "Dass ich das Ganze als taub bezeichnet habe, war das falsche Wort in dem Moment, aber ich hab da gerade einfach keine anderen Worte gefunden."

Alisa kritisiert Schnitt der Folge

Laut Alisa konnte sie Heidi Klum und Christian Schuller zur Begrüßung noch gut verstehen, da sie direkt vor ihr standen. Während des Shootings vergrößerte sich die Distanz zum Fotografen jedoch erheblich, was die Kommunikation erschwerte: "Er hat mir Anweisungen gegeben, die ich nicht richtig verstanden habe. Aber die haben das so geschnitten, dass es so aussieht, als hätte ich es gleich beim ersten Mal verstanden, aber nein, der Christian musste zwei, dreimal die Sachen wiederholen und wurde dann auch immer lauter, bis ich es endlich verstanden hab".

Die Münchnerin betont zudem, dass sie die Situation bereits in einem Interview ausführlich geschildert habe, dieser Teil jedoch nicht in die Folge eingebaut wurde. Mit ihrem Video möchte sie nun für Klarheit sorgen: "Ich möchte einfach zeigen, dass hinter allem, was ihr im Fernseher seht, am Ende ein Mensch mit Emotionen steht, und dass man in so einer Situation auch mal die Kontrolle über seine Gefühle verlieren kann und darf."

Verwendete Quelle: Instagram