Sekretärin 'Franziska' steigt aus Kölner 'Tatort' aus!

'Schenk' und 'Ballauf' müssen künftig auf ihre Assistentin verzichten - Tessa Mittelstaedt hört auf

Das Kölner Tessa Mittelstaedt Tessa Mittelstaedt

Die "Tatort"-Kommissare "Ballauf" und "Schenk" müssen künftig auf ihre Assistentin "Franziska Lüttgenjohann" verzichten: Nach zwölfeinhalb Jahren im Dienst scheidet die Schauspielerin Tessa Mittelstaedt, 38, auf eigenen Wunsch demnächst aus dem Polizeidienst beim Kölner "Tatort" aus. Derzeit steht sie mit ihren Kollegen Klaus J. Behrendt, 52, und Dietmar Bär, 51, noch in ihrem letzten Fall vor der Kamera.

"Nach so einer langen Zeit mit Ballauf und Schenk bei der Kölner Mordkommission möchte ich mich als Schauspielerin nun neuen Herausforderungen stellen", sagte sie am Rande der aktuellen Dreharbeiten für den "Tatort: Franziska".

"Der Tatort aus Köln wird für mich immer etwas ganz Besonderes bleiben, und meine Rolle der Franziska ist mir sehr ans Herz gewachsen. Deshalb freut es mich besonders, dass Franziska vor ihrem Ausstieg beim 'Tatort'-Team noch einmal richtig in den Fokus gerückt wird", erzählt sie - und macht neugierig auf den Fall. 

Seit diesem Jahr ist Mittelstaedt in einer durchgehenden Hauptrolle als Staatsanwältin "Elke Rasmussen" in der ARD-Serie „Heiter bis tödlich - Morden im Norden“ zu sehen.

An der Seite von Max Ballauf und Freddy Schenk feierte die damalige Schauspielschülerin Tessa Mittelstaedt 1999 ihr Fernsehdebüt. Anfangs spielte sie die Urlaubsvertretung von Lissy (Anna Loos), 2000 bekam sie in der Rolle als "Franziska Lüttgenjohann" eine Festanstellung bei der Kölner Mordkommission.

Als rechte Hand ging sie "mit den Jungs" in insgesamt 43 Folgen durch dick und dünn: In zahllosen Nacht-Einsätzen musste sie Videos von Verhören und Überwachungskameras überprüfen, und ihre Chefs decken, wenn sie für ihre Ermittlungen die Dienstvorschriften mal wieder außer Acht ließen. Nur schwer ließen sich für "Franzi" dabei Dienstplan und Privatleben unter einen Hut bringen. Mit Männern hatte die durchtrainierte Kickboxerin nur wenig Glück. Bei allen Widrigkeiten hatte sie ihr Herz aber stets am rechten Fleck.

Schade - uns wird die Kölner Assistentin fehlen!