In drei Schritten zum Weinkenner - So ist es möglich

Vom Basiswissen bis hin zum Nähkästchenwissen

Zu diversen gesellschaftlichen Anlässen ist es von großem Vorteil, eine gewisse Expertise im Bereich des Weins vorzuweisen. Einerseits ist es die jahrelange Erfahrung, welche die Möglichkeit bietet, das eigene Fachwissen in diesem Bereich auszubauen. Auf der anderen Seite können einige Tipps dabei helfen, noch schneller in die Spur zu kommen. Die drei wichtigsten Schritte, die auf diesem Weg zu gehen sind, nehmen wir in diesem Artikel in den Blick.

Basiswissen

In einem ersten Schritt ist es wichtig, ein gewisses Grundwissen rund um das Thema Wein zu erlangen. Wer als Weinfreund in Gesellschaft akzeptiert werden möchte, benötigt auf verschiedenen Stufen gewisse Kenntnisse. Zum einen ist eine Übersicht über die vier Qualitätsstufen wichtig, die es im Bereich des Weins gibt:

  • Tafelwein
  • Landwein
  • Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete
  • Qualitätswein mit Prädikat

Weitere Bereiche des Basiswissens betreffen zum Beispiel die großen 13 Weinanbaugebiete in Deutschland. Andererseits geht es um Grundkenntnisse im Bereich der Rebsorten, des Etiketts und der Kombination von Wein und Essen.

Gerade zu Beginn macht es Sinn, den Meinungen anderer Kenner Gehör zu schenken. Darin liegt die Möglichkeit, einzelne Anbaugebiete und Weinsorten kennenzulernen, die das eigene Repertoire Stück für Stück erweitern. Dafür eignen sich zum Beispiel die hochwertigen Weine aus Châteauneuf-du-Pape. Hierbei handelt es sich um ein namhaftes Weinbaugebiet, welches südlich des Rhônetals gelegen ist. Hochwertige Weine aus Châteauneuf-du-Pape sind derweil auch im Internet zu finden, wie zum Beispiel hier auf dieser Seite.

Wissen des Weinkenners

Für Weinkenner bietet es sich an, in der zweiten Stufe noch etwas detaillierter auf jene Bereiche einzugehen. Das Wissen rund um das Thema kann an unterschiedlichen Stellen tiefer in die Details gehen. So gibt es neben den oben genannten und gesetzlich definierten Qualitätsstufen noch weitere Typenbezeichnungen, welche direkt den Geschmack des Weins definieren. Nicht zuletzt für die Auswahl der passenden Produkte bietet es sich an, die Kenntnisse in diesem Beriech zu vertiefen.

Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, die Kenntnisse rund um verschiedene Rebsorten etwas weiter auszubauen. Dieses Wissen kann außerdem mit den verschiedenen Anbaugebieten verknüpft werden. Denn jedes von ihnen verfügt über ganz typische Weine, die dort besonders gut gelingen oder gar prägend für die Region sind.

Nähkästchenwissen

Am Ende des Tages ist es kaum möglich, das Wissen zum Thema Wein näher einzugrenzen. Dies hat damit zu tun, dass sehr viel Material für die Fort- und Weiterbildung verfügbar ist. Wer das grundlegende Wissen des Weinkenners erst einmal erlernt hat, für den bietet sich immer noch die Chance zu einer Spezialisierung. Diese kann zum Beispiel den richtigen Umgang mit dem Wein am Tisch betreffen. Wieso wird zum Beispiel der Korken beim Verkosten des Weins gereicht? Bei besonders hochwertigen Weinen handelt es sich um die Dokumentation der Tatsache, dass der ausgeschenkte Wein tatsächlich vom jeweiligen Produzenten stammt. Auch das vorsichtige Riechen am Korken ist möglich, um sich zu vergewissern, dass kein Fehlaroma vorliegt.

Mit dem Nähkästchenwissen bietet sich auch die Chance, verschiedene Weine leichter mit dem richtigen Essen zu kombinieren. Eine gewisse Süße einer Speise oder die darin verwendeten Gewürze können bestens durch einen Wein verstärkt werden, der einen etwas höheren Alkoholgehalt mit sich bringt. Handelt es sich hingegen um eine besonders fetthaltige Mahlzeit, bietet es sich in dem Fall an, einen an Gerbstoffen, Säure und Alkohol besonders reichen Wein zu wählen. Nicht zuletzt der Geschmack des Essens selbst kann von solchen Überlegungen am Ende des Tages nur profitieren. Neben dem prozeduralen Wissen über die Welt des Weins, welches über Bücher aufgenommen werden kann, spielt immer auch die persönliche Erfahrung eine große Rolle.