Psychologie: 3 Wege, um mit schlechten Nachrichten umzugehen

Psychologie: 3 Wege, um mit schlechten Nachrichten umzugehen - So könnte es dir schnell besser gehen

Manchmal hat man das Gefühl, dass die Welt ein schlechter Ort ist und ein Übel auf das nächste folgt. Wir verraten, wie du damit umgehen kannst.

Psychologie: Überforderung durch schlechte News?

Ob im Privaten oder im Fernsehen, auf Social Media oder auf der ganzen Welt: Schlechte Nachrichten gibt es immer wieder. Manche sind eher kurzfristig und störend, andere machen uns traurig, machen uns Angst oder lassen uns alles infrage stellen. 

Schon die Coronapandemie und auch die aktuelle Situation sorgen dafür, dass viele von uns eine Art "Weltschmerz" verspüren und sich von den schlechten Nachrichten überfordert, eingenommen und bedrückt fühlen. Wenn es dir aktuell auch so geht, haben wir hier drei Tipps, die dir dabei helfen können, mit schlechten Nachrichten umzugehen.

Solltest du dich von diesen Zeilen persönlich angesprochen fühlen, könnte es dir helfen, dich einer lieben Person anzuvertrauen. Alternativ gibt es aber auch eine Nummer, bei der du kostenlos anrufen kannst und dir deine Sorgen von der Seele sprechen kannst. Die Nummer der Telefonseelsorge lautet: 0800 1110111

Dir wird alles zu viel? So kannst du mit schlechten Nachrichten umgehen

Vor allem bei Nachrichten aus der ganzen Welt kann es passieren, dass man schnell den Überblick passiert. Vom eigenen Umfeld, auf Social Media, in Fernsehen oder Radio oder auch von den Nachbarn nebenan kommt ständig neuer Input. Hier ist es wichtig, zu filtern: Welche Quellen sind vertrauenswürdig? Welche Nachrichten sind mir wichtig? Du musst nicht jedes kleinste Detail zu einer Situation kennen. Es reicht, wenn du dir ein paar Quellen für Nachrichten aussuchst und dich dann auf diese verlässt. So wird außerdem auch die Verbreitung von Fake News gemindert und du nicht von der Menge an Input überrollt.

Unser Smartphone ist, was Nachrichten angeht, ein Segen und Fluch zugleich: einerseits können wir alle Nachrichten jederzeit schnell und direkt abrufen, andererseits sind wir so auch ununterbrochen den Informationen ausgesetzt. Hier kann es hilfreich sein, dir ein festes Zeitfenster am Tag zu planen, an dem du Nachrichten konsumierst. Nimm dir morgens, mittags oder abends Zeit, um dich zu informieren und auf den neuesten Stand zu kommen. Die restliche Zeit ist dann "Off-Time": Hier werden Nachrichten-Pushes und Co. abgeschaltet und du kannst dich auf deinen Alltag konzentrieren.

Wenn du dich von allem überfordert fühlst, berufe dich auf Dinge, von denen du weißt, dass sie dir guttun. Vielleicht möchtest du deine aktuellen Gefühle mit jemandem ausdiskutieren oder aber gar nicht darüber reden – beides ist okay. Zeit mit Freunden, ein Spaziergang in der Natur oder eine gute Serie: Alles, was dich auf andere Gedanken bringt und dir vielleicht sogar ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, ist jetzt richtig.

Wichtig: Sei nicht zu hart mit dir

Es ist okay, sich überfordert zu fühlen. Und es ist auch okay, angesichts schlechter Nachrichten trotzdem Freude, Glück und Zufriedenheit zu empfinden. Es ist sogar in solchen Fällen umso wichtiger! Wenn du dich informieren möchtest oder sogar einen Beitrag leisten kannst, tue es, aber achte immer primär darauf, dass es dir gut geht. 

Dieser Artikel ist ursprünglich auf "jolie.de" entstanden.

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