
Menowin Fröhlich: Fans haben geteilte Meinungen vor DSDS-Finale
Wird Menowin Fröhlich (38) der nächste Superstar? Wenn es nach vielen Fans der RTL-Castingshow geht, so hätte der 38-Jährige den Sieg auf jeden Fall verdient. Immerhin habe der Musiker in den Augen der Fans eine einzigartige Stimme, für seine Performance im großen DSDS-Halbfinale bekam er sogar Standing Ovations und auch die Jury, allen voran Poptitan Dieter Bohlen (72) sind begeistert von ihm. Doch seit bekannt wurde, dass Menowin ein drittes Mal an der Sendung teilnehmen darf und das, obwohl er 2010 sogar schon einmal im Finale stand, sorgte auch für heftige Kritik und Gegenwind für RTL.
Fan-Wut gegen Dieter Bohlen
Auf Instagram äußerten sich die DSDS-Verantwortlichen bereits zu den Vorwürfen, dass Menowin Fröhlichs erneute Teilnahme unfair sei und die anderen Kandidaten allein schon wegen Menowins großem Bekanntheitsgrad kaum eine Chance hätten. In den letzten Tagen wurde aber auch die Kritik an Poptitan Dieter Bohlen zunehmend lauter, denn so manch einer versteht nicht, weshalb der 72-Jährige nicht schon in den letzten 15 Jahren mit Menowin zusammengearbeitet hat, wenn er doch so begeistert von ihm ist. Auf Instagram heißt es beispielsweise:
Wenn Herr Bohlen sagt, Menowin ist Weltklasse, dann frage ich mich, warum er ihn nicht schon seit Jahren unter Vertrag hat, Lieder produziert oder anders unterstützt? Da stimmt etwas nicht, sorry.
Andere wiederum werfen dem 72-Jährigen vor, Menowin viel zu sehr zu pushen.
Dabei lag es damals offenbar nicht unbedingt an Dieter Bohlen, dass eine Zusammenarbeit mit Menowin nach dem DSDS-Finale nicht zustande kam. So war es offenbar der 38-Jährige, der sich 2010 letztlich dagegen entschied. Gegenüber "Bild" erklärte er damals offen: "Das, was Dieter Bohlen so als Projekt vorhatte, war einfach nicht in meinem Sinne. Ich habe die Musik einfach nicht gefühlt. Da hab' ich mich einfach anders entschieden." Der baldige Neunfach-Vater ging seinen eigenen Weg, nahm alleine ein Album auf und der Kontakt zu Dieter Bohlen riss offenbar ab.
Ob sich Menowin Fröhlich getreu dem Motto "Alle guten Dinge sind drei" am 9. Mai im großen Finale von DSDS nun im dritten Anlauf den Sieg holen wird, wird sich zeigen ...
Verwendete Quellen: RTL, Instagram
Menowin Fröhlichs Weg bei DSDS
- 2005: Das erste Mal: Menowin galt als Favorit der dritten Staffel. Doch kurz vor den Mottoshows der Schock: Er wurde im Studio verhaftet (wegen einer noch offenen Jugendstrafe) und musste die Show verlassen.
- 2009/2010: Der Vize-Titel: In der siebten Staffel startete er seinen großen "Second Chance"-Versuch. Er dominierte die Shows, musste sich aber im legendären Finale gegen Mehrzad Marashi geschlagen geben.
- Skandale und Haft: Sein Werdegang war immer wieder von Drogenproblemen und Gefängnisaufenthalten überschattet. Dennoch blieb Dieter Bohlen stets sein größter Fan.
- TV-Shows: Auch Reality-TV-Luft schnupperte Menowin bereits: So nahm er unter anderem 2015 an "Promi Big Brother" und 2025 an "Promis unter Palmen" teil
- 2025: Die Sensation: Eigentlich begleitete er nur seine Tochter Jiepen zum Casting. Doch der Poptitan überredete ihn zum Singen – und Menowin sicherte sich trotz jahrelanger Pause das Ticket für die Liveshows






