Gil Ofarim über Davidstern-Video: "Man hätte das anders lösen können und das weiß ich"

Im Interview mit Frauke Ludowig zeigte sich Dschunglkönig Gil Ofarim kürzlich überraschend gesprächig. Während er im Dschungelcamp lieber kaum bis gar nicht über den sogenannten "Davidstern-Skandal" sprechen wollte, zeigte er gegenüber der RTL-Moderatorin Einsicht bezüglich des Videos.

Gil Ofarim lächelt
Gil Ofarim sprach mit Frauke Ludowig für die Doku "Der Fall Gil Ofarim" unter anderem über sein "Skandal-Video", das er Ende 2021 auf Instagram postete.© Getty Images

Gil Ofarim: Ehrliche Worte über Skandal-Video - "Man hätte das anders lösen können" 

Während die Zuschauer des Dschunglecamps während Gil Ofarims (43) Zeit im australischen Busch vergeblich auf Antworten hofften, liefert der Sänger diese nun allem Anschein nach nachträglich. In der RTL-Doku "Der Fall Gil Ofarim" stellte sich der frisch gewählte Dschungelkönig nämlich den ganz direkten Fragen von Moderatorin Frauke Ludowig (62). Dabei ging es unter anderem um seine Kinder und seine berufliche Zukunft, aber eben auch um den "Davidstern"-Skandal. Im Herbst 2021 hatte der Musiker auf Instagram ein Video gepostet, in dem er dem Leipziger Hotelmitarbeiter Markus W. schwere Vorwürfe machte. Er behauptete, dieser habe ihn aufgrund seiner Davidsternkette antisemitisch diskriminiert. Über zwei Jahre lang hielt Ofarim seine Geschichte aufrecht, bis er im November 2023 zugab, gelogen zu haben. 

"Ich glaube, alles wäre nicht so weit gegangen"

Heute blickt Gil Ofarim offenbar einsichtig auf Dinge. Frauke Ludowig wollte ganz direkt von ihm wissen: "Wie oft bist du danach aufgewacht und hast gesagt: 'Sag mal, was war ich eigentlich für ein Idiot?'" Nachdenklich offenbarte der Dschungelkönig: "Bei mir war es anders. Bei mir es eher: 'Hätte ich das Video nicht gepostet.'" Heute würde er sich offenbar anders verhalten: "Egal, was da war. Ohne darauf wieder eingehen zu müssen, man hätte das anders lösen können und das weiß ich." - "Wie?", hakte die 62-Jährige ganz direkt nach. 

In den Augen Ofarims hätte man die Angelegenheiten "vor Ort mit Management" regeln können. Doch das war im besagten Abend im Herbst 2021 nicht so, "weil meine damalige Managerin sollte mit in Leipzig sein. Ich glaube, alles wäre nicht so weit gegangen, wäre sie dabei gewesen", so der 43-Jährige. Dabei ist die Doku nicht das erste Mal, dass sich Gil Ofarim zu den Geschehnissen von damals äußert. Auch bei "RTL Exklusiv" und weiteren Sendungen betonte er bereits, dass ihm "alles, was danach war"für Markus W. "und alle Beteiligten", leidtun würde. Auf die Frage nach seinem größten Fehler gab er zu: "Die Art und Weise und das Video zu posten auf jeden Fall."

Verwendete Quellen: RTL/ "Der Fall Gil Ofarim"