Grammys 2026: Die Highlights der Grammys 2026
Die 68. Grammy-Verleihung war ein Abend der Superlative und starker Botschaften. Der absolute Abräumer war Kendrick Lamar, der fünf Trophäen einsackte und mit insgesamt 26 Grammys nun der erfolgreichste Rapper der Geschichte ist. Besonders kurios: Er erhielt den Preis für seinen Song "Luther" (mit SZA) nach einer ziemlich schrägen Laudatio von Cher. Auch Bad Bunny schrieb Geschichte: Sein Werk "Debí Tirar Más Fotos" gewann als erstes rein spanischsprachiges Album in der Hauptkategorie "Album des Jahres". Der Weltstar nutzte seine Redezeit für deutliche politische Kritik an der US-Einwanderungspolitik, was im Saal für Standing Ovations sorgte – während Donald Trump auf "Truth Social" gegen die Show wetterte. Weitere große Gewinner waren Lady Gaga mit drei Preisen sowie Billie Eilish und Finneas, deren Hit "WILDFLOWER" zum Song des Jahres gekürt wurde. Für echtes Staunen sorgten zwei besondere Preisträger: Der Dalai Lama gewann seinen ersten Grammy für ein Hörbuch, und Regie-Legende Steven Spielberg erreichte durch seinen Sieg den prestigeträchtigen EGOT-Status.
Grammys 2026: Diese Stars fielen auf dem roten Teppich mit ihren Looks auf
Bevor im Saal die Rekorde purzelten, gehörte die Aufmerksamkeit ganz den modischen Statements auf dem roten Teppich. In diesem Jahr dominierten vor allem zwei Extreme: märchenhafte Verspieltheit und düstere Eleganz. Sabrina Carpenter wirkte in ihrem weißen Spitzenkleid wie eine moderne Waldfee, während Lady Gaga mit ihrer gewaltigen Feder-Robe und dem passenden Make-up für dramatische "Black Swan"-Vibes sorgte. Auffällig war zudem der Trend zu transparenten Stoffen und Mesh-Elementen, wie sie bei Michelle Williams oder Halle Bailey zu sehen waren. Auch Schwarz blieb eine Macht auf dem Teppich, allerdings neu interpretiert durch aufregende Texturen wie Fransen bei Tate McRae oder funkelnde Glitzerdetails bei Paris Hilton. Ob lässig im Leder-Look wie Miley Cyrus oder im glitzernden "Mermaid"-Ensemble von Zara Larsson – die Stars bewiesen 2026 wieder einmal, dass es bei den Grammys keine modischen Grenzen gibt.
Verwendete Quellen: Getty Images




















