
Harry Styles kämpft mit Zweifeln
Seit seinem 16. Lebensjahr steht Harry Styles (32) in der Öffentlichkeit und halt schon viele musikalische Erfolge gefeiert. Zuletzt sorgte er mit seiner Teilnahme am Berliner Marathon für Schlagzeilen, den er in gerade einmal 2:59:13 Stunden meisterte. Im Interview mit "Runner's World" spricht er nicht nur über seine Leidenschaft fürs Joggen, sondern gewährt auch ehrliche Einblicke in sein Seelenleben. "Oft stelle ich mir mitten auf Tour die Frage, was ich der Welt eigentlich wirklich gebe. Besonders, wenn die Bewunderung, die ich erhalte, so überwältigend ist", gesteht der Brite. Aufgrund seiner weltweiten Bekanntheit muss er privat oft zurückstecken. "Mit den Jahren musste ich zu allem Nein sagen, wozu ich eingeladen wurde – ob es der Geburtstag eines Freundes war, eine tolle Reise oder eine Eröffnung", so Harry Styles über die Kehrseite des Ruhms.
"Hatte große Angst, mich einzunässen"
Harry Styles joggt fast täglich. "Es ist für mich zu einer Art geworden, alles zu verarbeiten – mein Raum, um ich selbst zu sein",sagt der Sänger. Vor seinem Marathon in Berlin hatte der "Aperture"-Interpret großen Bammel – aus einem gewissen Grund.
Normalerweise trinke ich viel Wasser, aber ich hatte große Angst, mich beim Berlin-Marathon einzunässen,
gesteht der Frauenschwarm. Doch Harry Styles wusste sich zu helfen. "Also habe ich morgens viele Elektrolyte und nicht zu viel Wasser zu mir genommen – und während des Rennens viel getrunken." In puncto Essen setzt er auf einen französischen Leckerbissen: "Vor jedem Rennen esse ich normalerweise das größte Croissant, das ich finden kann." Dass er beim Joggen erkannt wird, sei ihm bewusst. "Ich glaube, wenn Leute mich auf der Straße laufen sehen, sagen sie eher 'War das…?' statt 'Schau, da ist er!' Und bis dahin bist du schon weg."
Für ihn sei das Laufen eine Inspiration für seine Musik. "Ich persönlich habe festgestellt, dass der hypnotische und meditative Aspekt von Musik eine große Synergie mit dem meditativen Aspekt des Laufens hat", erklärt Harry Styles. Aber auch in Berliner Nachtclubs sucht Styles nach Inspiration. "Wenn man nachts ausgeht, entsteht ein echtes Gemeinschaftsgefühl, aber gleichzeitig sieht man Menschen, die sehr individuelle Erfahrungen machen."
Verwendete Quellen: Runner's World






