Heidi Klum: "Hassbriefe und Drohungen" – Kinder brauchten jahrelang Personenschutz

Für ihre Fans lebt Heidi Klum ein echtes Luxusleben. Doch hinter all dem Glamour musste die GNTM-Moderatorin auch schnell die Schattenseiten des Ruhms kennenlernen. Gerade, wenn es um ihre Kinder ging, traf sie manch eine drastische Entscheidung, wie sie nun gesteht. 

Heidi Klum guckt ernst
Heidi Klum brauchte einen Personenschutz für ihre Kinder.© Getty Images

Heidi Klum: Kinder konnten "sich nicht so frei bewegen"

Ob als Model, Moderatorin oder Unternehmerin – Heidi Klum (52) hat eine steile Karriere hingelegt, von der wohl die meisten träumen dürften. Doch dieses Leben bringt auch Schattenseite mit sich, die auch ihre Kinder Leni (22), Henry (20), Johan (19) und Lou (16) zu spüren bekamen. Im Interview mit dem "ZEITmagazin" gibt sie offen zu: "Meine Kinder haben viel in die Wiege gelegt bekommen, aber dafür können sie ja nichts." Hinter der Fassade gab es aber auch viele Ängste. "Sie hatten auch ein paar Einschränkungen, weil sie sich nicht so frei bewegen konnten wie vielleicht ihre Freunde." Dabei habe vor allem die Herkunft ihrer Kinder eine Rolle gespielt. Wegen ihrer Ehe mit Sänger Seal (63) wurde die Familie in der Vergangenheit oft angefeindet. 

"Deswegen hatten wir auch 24/7 Security für alle Kinder"

Heidi Klum gesteht: "Aufgrund unserer interracial marriage kamen viele Hassbriefe und Drohungen, die ich sehr ernst genommen habe. Deswegen hatten wir auch 24/7 Security für alle Kinder." Themen wie Rassismus, aber auch Black Lives Matter würden im Hause Klum intensiv besprochen werden. Nach dem Tod von George Floyd (†46), der im Mai 2020 in Minnesota von einem weißen Polizeibeamten getötet worden war, habe die Familie viel darüber gesprochen, erinnert sich die GNTM-Moderatorin.

Black Lives Matter war und ist eine Riesensache, auch bei uns zu Hause,

so Heidi. Ihre Kinder hätten sich daher intensiv mit ihrer Herkunft beschäftigt und sogar Kurse besucht. "Ich finde das wichtig und unterstütze das, gerade weil ich ihnen das nicht selbst mitgeben kann", erklärt das Model.

Verwendete Quellen: ZEITmagazin