
Markus Lanz: "Das war üble Kinderarbeit"
"Als Kind hatte ich drei Monate Ferien, was erst mal traumhaft klingt", fängt der Südtiroler Markus Lanz (57) sichtlich mitgenommen an, zu erzählen und ergänzt: "Aber ich habe nur geschuftet. Auf Kartoffeläckern, in Hotels als Tellerwäscher, bis spätabends. Und morgens ging's weiter. Und dabei habe ich ständig von Leuten gesagt bekommen, was ich zu tun habe. Das war üble Kinderarbeit!"
"Geld ist notwendig, um dir Existenzängste zu nehmen."
Doch Markus Lanz hatte keine andere Wahl: Nach dem schmerzlichen Verlust des Vaters, des Hauptverdieners, stand die Familie vor dem finanziellen Aus. Immer wieder wurde ihnen mit der Zwangsvollstreckung gedroht. "Das schrecklichste Wort meiner Kindheit war Gerichtsvollzieher. Es war mit der Angst meiner Mutter verbunden, alles zu verlieren. Leute, die so was nie erlebt haben, können nicht verstehen, wie sich das anfühlt", so Lanz. Deshalb stand für ihn auch schon früh fest: Er will der Armut entkommen, nie mehr in seinem Leben finanzielle Sorgen haben müssen.
Und so zog Markus Lanz in den 1990er-Jahren nach Hamburg, absolvierte ein Volontariat bei einem Radiosender. Der Beginn seiner großen Karriere! Heute ist der Fernsehstar finanziell gut aufgestellt, verdient angeblich rund 1,9 Millionen Euro jährlich – und dennoch lebt er lieber sparsam:
Ich feiere nicht im Käferzelt auf dem Oktoberfest München, ich süffle keinen Champagner auf Sylt. Geld ist notwendig, um dir Existenzängste zu nehmen.
Und die beeinflussen Markus Lanz auch noch mehr als 40 Jahre nach dem Verlust seines geliebten Vaters!
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Verwendete Quellen: Viel Spaß






