Dolores O'Riordan (†46): Letzte Mailbox-Nachricht spricht gegen Selbstmord

Ihr Manager erzählt: „Sie klang voller Leben, machte Witze“

Am Montag, 15. Januar, erschütterte diese Nachricht die Musikwelt: Dolores O'Riordan ist im Alter von 46 Jahren ganz plötzlich in London verstorben. In einem Interview hat nun der Manager Dan Waite über die letzte Mailbox-Nachricht der The Cranberries-Frontfrau gesprochen, die aufhorchen lassen. 

The-Cranberries-Frontfrau Dolores O'Riordan ist tot

Mit der irischen Rockband The Cranberries wurde sie bekannt, „Zombie" war ihr erfolgreichster Hit: Nun ist Frontfrau Dolores O'Riordan tot. Diese traurige News bestätigte die britischen Nachrichtenagentur „PA“ am Montag, 15. Januar, unter Berufung auf das Management der gerade mal 46-Jährigen. 

Über die genaue Todesursache gibt es bisher keine Informationen. Es heißt lediglich, dass ihr Tod „unerwartet“ gekommen sei.

 

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Dolores O'Riordan litt unter einer Bipolaren Störung

Dennoch gibt es Spekulationen darüber, ob sich die 46-Jährige das Leben genommen haben könnte. Im Jahr 2014 wurde sie am Flughafen in ihrer Heimatstadt Limerick festgenommen, weil sie eine Stewardess auf einem Flug von New York angegriffen haben soll. Ein Jahr später teilte sie Medienberichten zufolge mit, an einer bipolaren Störung zu leiden. Diese psychische Erkrankung ist von depressiven und manischen Phasen gekennzeichnet.

Sexueller Missbrauch als Kind: "Ich hatte Anorexie, Depressionen, einen Zusammenbruch"

Offen über emotionale Probleme sprach Dolores vor drei Jahren einem Interview mit dem „Belfast Telegraph“. Dort erzählte sie auch, dass sie als Kind sexuell missbraucht wurde: 

Ich hatte Anorexie, dann Depressionen, einen Zusammenbruch. Ich wusste, warum ich mich selbst hasste. Ich wusste, warum ich mich selbst verschwinden lassen wollte.

Wie TMZ berichtet, hätten Freunde der Sängerin enthüllz, dass O'Riordan in den vergangenen Wochen „schrecklich deprimiert“ gewesen sein soll und unter starken Rückenschmerzen gelitten habe. Die Cranberries mussten im vergangenen Jahr mehrere Konzerte wegen Rückenproblemen ihrer Frontfrau absagen.

"Dolores hat mir kurz nach Mitternacht eine Nachricht auf die Mailbox gesprochen. Sie klang voller Leben, machte Witze“

Doch nur wenige Stunden vor ihrem Tod soll die verstorbene Sängerin eine Mailbox-Nachricht auf dem Handy ihres Managers Dan Waite hinterlassen haben. Gegenüber dem „People“-Magazin spricht der berufliche Weggefährte nun über diese Nachricht:

Dolores hat mir kurz nach Mitternacht eine Nachricht auf die Mailbox gesprochen und erzählt, wie sehr sie die 'Zombie'-Version der Gruppe Bad Wolves liebt. Sie freute sich, mich im Tonstudio für Aufnahmen zu treffen.

 

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Die Irin hatte am Tag ihres Todes ursprünglich geplant, mit den Bad Wolves an einem Remix ihres Canberries-Hits zu arbeiten. Und weiter erzählt der Manager: Sie klang voller Leben, machte Witze und freute sich schon, meine Frau und mich kommende Woche zu sehen. Meine Gedanken sind bei ihrem Ex-Mann Dan, ihren Kindern und ihrer Mutter“.

So verabschiedet sich ihre Band

Ihr Ableben ist nicht nur für Familie und Fans schwer zu verkraften – auch ihre drei Bandkollegen sind erschüttert. Via Twitter drücken sie jetzt ihre Trauer aus.

 

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Wie tief der Schmerz bei Noel Hogan, Mike Hogan und Fergal Lawler sitzt, machen sie durch die herzzerreißende Worte deutlich:

Wir sind tief erschüttert über den Tod unserer Freundin Dolores. Sie war ein außergewöhnliches Talent und es ist ein Privileg für uns, ein Teil ihres Lebens gewesen zu sein – seit 1989, als wir die Cranberries gegründet haben. Die Welt hat heute eine wahre Künstlerin verloren. Noel, Mike und Fergal

 

 

Sie hinterlässt ihren Sohn Taylor, 20 und die Töchter Molly, 16, und Dakota, 12.

 

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