Menowin Fröhlich: Drogen-Entzug bei "Big Brother"

Ist der TV-Knast seine letzte Rettung?

Menowin Fröhlich, 32, möchte seine "Big Brother"-Teilnahme als Therapie nutzen. Schon oft ist der Sänger am Drogenentzug gescheitert. Im TV-Knast soll sich das nun endgültig ändern.

Drogen-Rückfall bei Menowin Fröhlich

Menowin Fröhlich ist nicht nur durch DSDS bekannt geworden, sondern vor allem durch seine Alkohol- und Drogeneskapaden in Erinnerung geblieben. 2017 wurde der Sänger sogar wegen Fahrens unter Drogeneinfluss zu einer Haftstrafe verurteilt. Bis heute hat er seine Sucht noch nicht besiegt. "Ich hab's immer wieder versucht. Und es ist noch nicht vorbei", gab Menowin jetzt bei "Big Brother" zu.

Man scheitert tausend Mal. Ich auch. Ich habe noch nie richtig Therapie gemacht. Ich war mal acht Wochen auf einer stationären Einrichtung. Aber für einen Menschen, der so lange Drogen genommen hat wie ich, ist das nichts.

In letzter Zeit habe er immer wieder Rückfälle gehabt. "In den letzten Wochen ist sehr viel passiert, meine Gedanken haben verrückt gespielt", so der fünffache Vater. Jetzt wolle er aber dagegen ankämpfen.

Als das dann hier mit Big Brother kam, dachte ich direkt: Das ist es! Jetzt stell‘ dich dem. Hier lernst du andere Leute kennen, kannst reden. Die beste Therapie ist Reden. Ohne die Anfrage wäre ich in ein tiefes Loch gefallen.

 

 

Kalter Entzug im "Big Brother"-Haus

Ob eine TV-Show wirklich der richtige Ort für einen Entzug ist? Menowins Frau Senay steht jedenfalls voll und ganz hinter ihrem Mann: 

Menowin ist ein sehr sehr starker Mensch. Wenn er sich auf ein Projekt fokussiert, kann er alles schaffen. Fernab von alldem alltäglichen Stress kann er jetzt zu sich finden und wird sicher seine Ziele erreichen. ’Big Brother‘ kam für ihn sehr überraschend. Damit hat er nicht gerechnet. Aber er sieht es als Neuanfang, den er jetzt nutzen will. Daher ist er auch von Tag Eins an total ehrlich und offen. Das wird ihm helfen,

offenbart die 29-Jährige gegenüber "Bild". 

 

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"Menowin ging es zu einer gewissen Zeit nicht gut"

Sie betont aber auch: "Menowin ging es zu einer gewissen Zeit nicht gut. Darum hat er sich Hilfe gesucht – was ich super fand. Sein Traum ist es als eine Art Streetworker Jugendlichen und Erwachsenen mit Drogenproblemen zu helfen. Ihnen mit seinen Erfahrungen zur Seite zu stehen. Dazu wurde ihm sogar schon mal ein TV-Projekt angeboten. Aber Menowin würde sowas nur machen wenn er das Thema selbst vollständig hinter sich gelassen hätte. Daher wollte er vollends damit abschließen und die Therapie machen".

Senay macht deutlich, dass sie ihren Mann bei seinen Plänen unterstütze: "Ich bin seine Frau und seine emotionale Stütze. Wir sind nicht nur ein Ehepaar, sondern auch beste Freunde. Ich habe für alles Verständnis und stehe hinter ihm wie eine Wand. Das weiß er und es beruhigt ihn".

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