Tod von Jan Fedder: So emotional nehmen Freunde und Kollegen Abschied

Der "Großstadtrevier"-Star starb nach langer Krebserkrankung

Große Trauer kurz vor der Jahreswende: Jan Fedder ist tot. Der "Großstadtrevier"-Darsteller starb am 30. Dezember mit nur 64 Jahren an den Folgen seiner Krebserkrankung. Im Netz nehmen Kollegen, Weggefährten und Fans Abschied von dem TV-Liebling.

Jan Fedder ist tot

Als Dirk Matthies in der ARD-Serie "Großstadtrevier" oder Kurt Brakelmann in "Neues aus Büttenwarder" wird Jan Fedder seinen Fans in Erinnerung bleiben: Der Schauspieler starb gestern Abend in seiner Heimat St. Pauli, wie unter anderem die "Bild" unter Berufung auf Polizeisprecherin Sandra Levgrün berichtet: "Es gab einen Einsatz in der Wohnung von Jan Fedder. Der Ehrenkommissar der Polizei Hamburg ist um 18.47 Uhr verstorben", heißt es.

Jahrelanger Kampf gegen den Krebs

Sieben Jahre lang hatte der TV-Liebling gegen den Krebs gekämpft: 2012 wurde bei Jan Fedder eine Vorstufe zum Mundhöhlenkarzinom diagnostiziert, woraufhin er sich einen Teil seiner Zunge entfernen lassen und sich einer Strahlentherapie unterziehen musste. Noch 2013 gab er sich optimistisch: "Zu 90 Prozent ist alles weg", so Fedder gegenüber "Bild", doch die gesundheitlichen Schwierigkeiten wurden nicht weniger.

 

 

Nach mehreren Knochenbrüchen, einem entzündeten Bluterguss sowie einer schweren Knieverletzung inklusive Reha, sei er nach eigenen Angaben zuletzt an einen Rollstuhl gefesselt gewesen: "Der Rollstuhl gehört jetzt halt zu meinem Leben", erklärte er noch im Sommer im Interview mit der "Bild am Sonntag" und offenbarte, dass seine Krebserkrankung die "schlimmste Zeit seines Lebens" gewesen sei.

Große Trauer und Anteilnahme im Netz

Der Tod des beliebten Darstellers sorgt für große Bestürzung und Trauer bei Fans, Kollegen und Freunden. Auf der offiziellen "Facebook"-Seite der ARD-Serie "Großstadtrevier", für die Jan Fedder 28 Jahre lang vor der Kamera stand, heißt es:

Wir denken mit großer Traurigkeit, aber auch voller Stolz an die Zeit zurück, die wir mit Jan teilen durften, in der wir mit ihm gelacht, geweint, gescherzt, gekämpft und hart an jeder einzelnen Folge des Großstadtreviers gearbeitet haben. Wir hoffen, dass all diese schönen Erinnerungen auch Jan zuletzt getragen haben. Und wir wissen, dass sie uns in der nun kommenden Zeit der Trauer etwas Trost spenden werden.

"Boot"-Kollege Jürgen Prochnow äußerte sich gegenüber der "Bild"-Zeitung ebenfalls zum Tod des Schauspielers: "Das ist eine wirklich traurige Nachricht zum Jahresende! Ich bin sehr betroffen von Jans frühem Tod. Ich hätte ihm noch viele Lebensjahre gewünscht. Durch die Zusammenarbeit beim 'Boot' wird er immer in meinem Herzen bleiben." Aber auch Natascha Ochsenknecht gedachte Jan Fedder bei "Instagram" mit einem gemeinsamen Foto:

Menschen, die Kult sind, sterben nicht. Die leben oben weiter. Gute Reise, mein Jung

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Menschen die Kult sind sterben nicht, die Leben oben weiter. Gute Reise mien Jung 🙏🏽 #janfedder

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Auf der Seite des Fußballvereins FC St. Pauli heißt es außerdem:

St. Pauli war seine Heimat. Nun sagt er für immer 'Tschüß'. Ruhe in Frieden, Jan Fedder.

 

Moderator Micky Beisenherz bringt es auf den Punkt:

 

64. Ein bisschen früh für eine Versetzung in ein anderes Revier. Traurig. Danke für die gute Zeit, Jan Fedder.

 

Und sogar Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher ließ es sich nicht nehmen und widmete dem "Hamburger Original" ebenfalls einige Worte:

Traurige Nachricht zum Jahresende: ein Hamburger Original ist gestorben. #JanFedder war eine der beliebtesten Persönlichkeiten unserer Stadt. In Hamburg hat er sich als Schauspieler und Charaktertyp einen Namen gemacht und so werden wir ihn auch in Erinnerung behalten.

 

 

Jan Fedder hinterlässt seine Ehefrau Marion, die er im Jahr 2000 heiratete. Das Paar lebte auf einem Hof in Schleswig-Holstein.

Wir wünschen allen Angehörigen viel Kraft.

 

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