Oliver Pocher: "Die einzige Chance" – Gründe für Internatsbesuch seiner Söhne enthüllt

Die Entscheidung von Oliver Pocher und seiner Ex-Frau Alessandra "Sandy" Meyer-Wölden, ihre gemeinsamen Zwillingssöhne in einem spanischen Internat unterzubringen, sorgte Anfang 2025 für reichlich Gesprächsstoff. Nun bricht der Comedian sein Schweigen und liefert die wahren Beweggründe hinter diesem drastischen Schritt.

Oliver Pocher: "Einzige Chance" – Der schulische Warnschuss für die Pocher-Zwillinge

Anfang 2025 trafen Oliver Pocher (48) und seine Ex-Frau Alessandra Meyer-Wölden (43) eine weitreichende Entscheidung für die Zukunft ihrer Kinder: Sie schickten ihre Zwillingssöhne Emanuel und Elian (14) auf ein Golf-Internat in Marbella, Spanien. Damals berichtete zunächst die "Bild"-Zeitung über diese Entscheidung der Patchwork-Familie. Nachdem Alessandra mit den gemeinsamen Kindern von Miami zurück nach Köln gezogen war, hatten die Zwillinge offenbar Probleme, im deutschen Schulsystem mitzuhalten. Die Lösung für das Problem war schließlich der Besuch eines Internats. Im Podcast "Tommy Unlocks" erklärte Oliver Pocher nun, dass seine Söhne zuvor bereits einen deutlichen Warnschuss erhalten hatten: 

Und das haben wir aber vorher angekündigt: Die waren hier auf der Schule, ich hab gesagt, wenn das nicht funktioniert, ist es die einzige Chance.

Letztlich zogen die Eltern der drei gemeinsamen Kinder die Reißleine, nachdem sich abzeichnete, dass die schulische Leistung nicht ausreichen würde. Pocher stellte gegenüber seinen Söhnen klar: "Ihr seid ja nicht doof, ihr seid ja faul oder irgendwas anderes. Oder wenn ihr hier irgendwie nicht pariert – wenn das nicht funktioniert, dann müssen wir einen anderen Weg finden, dann müsst ihr leider in ein Internat gehen. So, alles klar, hat nicht funktioniert".

Oliver Pocher: Seine Söhne haben sich mit dem Internat angefreundet

Während die gemeinsame Tochter Nayla (15) sich gut in der internationalen Schule in Köln zurechtgefunden hatte, mussten ihre Brüder somit den Weg nach Spanien ins Internat antreten. Am Anfang waren die Pocher-Sprösslinge ganz und gar nicht begeistert von dieser Veränderung und fanden das Internat schlichtweg "beschissen". Eine Auffassung, die ihr Vater Oliver keinesfalls teilen kann: "Ist ja nicht so, dass sie jetzt in den Gulag gekommen sind oder irgendwie nach Sibirien mussten", stellte er klar. Mit der Zeit kristallisierten sich jedoch auch für die Jugendlichen positive Aspekte des Internatlebens heraus. So können die beiden Jungen zahlreichen Aktivitäten wie dem Golfspielen nachgehen. Trotz der großen räumlichen Distanz ist der Kontakt zur Familie in Deutschland weiterhin eng getaktet. Es gibt regelmäßig Heimatbesuche, wie etwa zu Geburtstagen oder während der Ferienzeiten, sodass die familiäre Bindung trotz der konsequenten Erziehungsmaßnahme nicht abreißt.

Verwendete Quellen: Bild; Podcast "Tommy Unlocks" 

Profile picture for user Celina
Unsere Expertin

Konsequenz ist das Stichwort. Die Pochers zeigen, dass Privilegien wie ein Luxus-Internat in Spanien auch mit Pflichten verbunden sind. Für Emanuel und Elian scheint der Weg von der Kölner Schule nach Marbella am Ende nicht nur eine Strafe, sondern durch die sportlichen Möglichkeiten auch eine echte Chance für ihre persönliche Entwicklung zu sein.