
Patrice Aminati: "Fragt nicht, wie es mir geht"
Aufgeben ist für Patrice Aminati (31) keine Option! Seit drei Jahren kämpft sie tapfer gegen schwarzen Hautkrebs, der bereits gestreut hat. Seit einiger Zeit bekommt sie eine neue Therapie, doch die wirft sie leider zurück, wie sie nun auf Instagram ihren Followern berichtet. "Leider schlägt die Therapie bei manchen Metastasen nicht an", gesteht die Influencerin. "Das wurde beim letzten MRT zweifelsfrei festgestellt." Die Mutter einer dreijährigen Tochter musste erneut in die Berliner Uniklinik zur Untersuchung. Aufgrund der MRT-Ergebnisse sei "eine zusätzliche Therapie notwendig, in dem Fall Bestrahlungen." Das ständige Hoffen und Bangen setzt ihr immer mehr zu. "Fragt nicht, wie es mir geht. Ich bin so müde, 3 Jahre, 3 Monate. Diese Sch***e! Man ist einfach ausgebrannt."
"Solange die Ärzte noch therapieren wollen, haben sie Hoffnung"
Zwar habe Patrice Aminati viel Unterstützung von ihrer Familie und ihren Freunden, doch auch das bringe auf Dauer nur bedingt etwas. "Diesen Rucksack, der schwerer und schwerer wird, den muss man alleine tragen", gibt sie offen zu. Vor jeder neuen Therapie würde überlegt werden, "ob das wirklich Sinn macht oder nur eine zusätzliche Belastung für den Körper ist", so Patrice. Sie wisse: "Kraft ist endlich." Eine Mitpatientin habe ihr jedoch Mut gemacht, denn sie habe zu ihr gesagt:
Solange die Ärzte noch therapieren wollen, haben sie Hoffnung.
Dieser Satz würde ihr neue Kraft geben und sie im Kampf gegen die Krankheit motivieren. "Und so lange halte ich mich an allem Schönen fest, an jeder lieben Nachricht, jeder aufmerksamen Geste. Ich wünschte, wir säßen nicht in diesem beschissenen Boot, in dem niemand sitzen will. Fuck Cancer!", macht Patrice Aminati deutlich.
Verwendete Quellen: Instagram






