Sarah Engels beim ESC: Ex-Teilnehmer Nino de Angelo und Michael Schulte glauben nicht an den Sieg
Am Samstag, den 16. Mai, steht für Sarah Engels (33) das bisher wohl wichtigste Highlight ihrer bisherigen Karriere bevor: Sie tritt beim Eurovision Song Contest in Österreich mit ihrem Song "Fire" für Deutschland an. Die Prognosen fallen jedoch ernüchternd aus. Bei den Wettanbietern landet die ehemalige DSDS-Finalistin nur im Mittelfeld, und auch viele Kollegen zeigen sich skeptisch. Der Hauptgrund: Sarahs Song sei schlichtweg nicht stark genug!
Nino de Angelo (62), der 1989 selbst beim ESC antrat und mit seinem Titel "Flieger" nur den 14. Platz belegte, prophezeite gegenüber der "Deutschen Presse-Agentur": "Trotz einer wunderbaren Sarah Engels in einem atemberaubenden Kleid denke ich, dass Deutschland wieder auf den hinteren Plätzen landen wird. Der Song ist einfach nicht gut genug."
Michael Schulte: "Fire" ist "keine Neuerfindung der ESC-Welt"
Michael Schulte (36) vertritt eine ähnliche Meinung. Zwar glaubt er, dass Deutschland dank Sarahs großer Bühnenerfahrung bessere Chancen hat als in den Vorjahren, doch im Interview mit der "Bunte" zeigte auch er sich wenig begeistert von ihrem Beitrag: "Der Song ist, und ich glaube, das darf man auch ehrlich sagen, keine Neuerfindung in der ESC-Welt. Das hat man so oder so ähnlich immer mal wieder gehört." Weiter führte er aus: "Ich hoffe und wünsche Sarah, dass sie es in die Top 10 schafft. Top 15 wäre auch schon gut. Ich glaube nicht, dass sie gewinnen wird, dafür ist der Song einfach nicht besonders genug und die Konkurrenz zu stark."
Michael stand 2018 selbst auf der ESC-Bühne und erreichte mit "You Let Me Walk Alone" immerhin den vierten Platz. Damit gehört er zu den erfolgreichsten deutschen Acts der vergangenen Jahre und weiß genau, worauf es ankommt. Indirekt kritisierte er abschließend Sarahs umfangreiche Promi-Tour im Vorfeld des Finales: "Nimm nicht jede Party mit. Man kann jeden Abend auf Veranstaltungen gehen, Promo machen. Aber ich habe mich lieber auf den richtigen Auftritt konzentriert, meine Stimme geschont und mir genug Schlaf gegönnt."
Ob Sarah Engels die Kritiker Lügen strafen kann und mit ihrer Performance am Samstagabend doch noch für eine Überraschung sorgt, bleibt abzuwarten. Die Daumen sind jedenfalls fest gedrückt!
Verwendete Quellen: Deutsche Presse-Agentur, Bunte
Obwohl die fachliche Kritik an der Songauswahl durchaus berechtigt sein mag, bleibt Sarah Engels eine beeindruckende Performerin, die Deutschland auf der großen Bühne würdig vertreten wird. Letztendlich zählt beim ESC nicht nur die Platzierung, sondern vor allem, dass Sarah den Moment genießt und bei ihrem Auftritt einfach eine Menge Spaß hat.







