
Helene Fischer: Sie bekennt sich als großer ESC-Fan
Das Finale des "Eurovision Song Contest" 2026 rückt immer näher und in diesem Jahr vertritt Sarah Engels (33) mit ihrem Song "Fire" Deutschland. Ob sie es schaffen wird, die weltweiten Fans des Musikwettbewerbs mit ihrer Performance und ihrer Persönlichkeit vollends zu überzeugen, bleibt aktuell noch abzuwarten. Mit Sarah geht eine bereits überaus erfolgreiche Sängerin im deutschsprachigen Raum an den Start, weshalb viele darauf hoffen, dass sie dank ihrer Routine in den vorderen Rängen landet. In diesem Zusammenhang fiel in den vergangenen Jahren auch immer wieder ein anderer Name als potenzielle Vertreterin: Helene Fischer (41). Mit ihrer großen Popularität und ihrer jahrelangen Erfahrung hätte sie zweifellos die Chance, im internationalen Wettbewerb zu punkten. Dennoch zieht die "Atemlos"-Interpretin eine eigene Teilnahme bisher nicht in Betracht und das, obwohl sie privat ein großer Fan des Wettbewerbs ist. Bereits 2017 erklärte sie in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur ihre Leidenschaft für die Show: "Ich glaube, ich habe es in den letzten Jahren tatsächlich geschafft, jedes Mal zu schauen – gern auch mit Freunden oder der Familie. Wir machen dann unsere eigene Wertung."
Helene Fischer: "Immer wilder" – Sie kritisiert politische Punktevergabe
Doch auch wenn Helene Fischer ein echter ESC-Fan ist und das große Finale als "ein Abend, den ich jedes Jahr sehr genieße" bezeichnet, übt sie gleichzeitig Kritik an dem europäischen Wettbewerb. Der Hauptgrund für ihren Unmut liegt in der oft undurchsichtigen Punktevergabe. In einem Gespräch mit "Oe24" gab sie zunächst zu, dass ihr Gespür für die Favoriten meist sehr präzise ist: "Ich liege auch oft nicht schlecht mit meiner persönlichen Punktevergabe". Dennoch gibt die Schlagersängerin kritisch zu bedenken, dass die offiziellen Wertungen der einzelnen Länder nicht immer der tatsächlich gezeigten künstlerischen Leistung auf der Bühne entsprechen. Ihr Urteil über die Entwicklung des Events fällt deutlich aus:
Es wird immer wilder, bunter und verrückter, und die Punkte werden oft unter politischen Gesichtspunkten vergeben.
In den vergangenen Jahren war in der Tat häufig zu beobachten, dass sich bestimmte Länder, die geografisch oder politisch eng miteinander vernetzt sind, gegenseitig Punkte zuschusterten. Dies geschah oft sogar dann, wenn die jeweilige Performance in der Gesamtwertung der restlichen Teilnehmerländer kaum Beachtung fand.
Verwendete Quellen: dpa; Oe24
Helene Fischer spricht das aus, was viele ESC-Zuschauer seit Jahren fühlen: Der Wettbewerb ist längst mehr als nur Gesang. Dass sich ein Superstar ihrer Größenordnung so offen zur politischen Komponente äußert, gibt der Debatte um faire Wertungen neues Gewicht. Es zeigt auch, warum sie sich vermutlich gegen eine eigene Teilnahme entscheidet – das Risiko, trotz Top-Leistung wegen politischer Konstellationen unterzugehen, ist beim ESC real.







