Sarah Engels: "Selbstinszenierung" – Kritik nach Gesangseinlage mit Kindern aus Südafrika

Eigentlich wollte Sarah Engels nur die Magie ihrer Reise teilen, doch im Netz weht ihr nun ein eisiger Wind entgegen. Während die Sängerin mit Ehemann Julian Engels die Natur Südafrikas erkundete, sorgte vor allem ein Besuch für Diskussionsstoff. Zwischen Safari-Abenteuern und Sonnenuntergängen suchte die Musikerin den Kontakt zu den Menschen vor Ort und löste damit eine Debatte aus, die sie so wohl nicht hat kommen sehen. Was als emotionaler Moment zwischen einer Künstlerin und Schulkindern gedacht war, wird ihr von vielen Followern nun als kalkulierte PR-Aktion ausgelegt.

Sarah Engels: Sie zeigt sich singend mit Schulkindern aus Südafrika im Netz

Sarah Engels (33) hat vor kurzem Südafrika unsicher gemacht und ihre Follower an ihrem abenteuerreichen Urlaub teilhaben lassen. Gemeinsam mit Ehemann Julian Engels (32) ging sie auf Safari, genoss Sonnenuntergänge direkt am Meer und erlebte sichtlich unvergessliche Momente in der Ferne. Ein besonderer Boxenstopp auf ihrer Reise war der Besuch einer lokalen Schule in Südafrika. Ganz treu nach dem offiziellen ESC-Motto "United by Music" entschied sich die Sängerin dazu, den Kleinen eine spontane Mini-Gesangsstunde zu geben. Auf Instagram postete sie kurz darauf einen Clip, der zeigt, wie sie abwechselnd mit den Kindern ihren eigenen ESC-Song "Fire" zum Besten gibt. Stolz und sichtlich berührt schrieb Sarah zu diesem für sie sehr emotionalen Erlebnis: 

Musik braucht einfach keine Sprache … sie verbindet. Ich glaube, diesen Moment werde ich echt nie vergessen … diese funkelnden Augen, dieses Lachen, diese pure Freude. 

In der Kommentarspalte unter dem Beitrag erhält die Ex-Frau von Pietro Lombardi (33) zwar auch einige lobende Worte für ihre Initiative, allerdings rollte zeitgleich eine Welle der Kritik los, mit der Sarah vermutlich nicht gerechnet hat.

Sarah Engels: "Unangenehm" – Fans werfen ihr Instrumentalisierung vor

Nicht jeder Fan ist begeistert von dem durch Sarah Engels veröffentlichten Clip mit den südafrikanischen Schulkindern auf Instagram. Im Gegenteil: Einige User der Social-Media-Plattform werfen der Sängerin Selbstinszenierung vor, was sich in den Kommentaren deutlich widerspiegelt. So liest man dort unter anderem: "Wäre schön, wenn du fremde Kinder nicht für deine Gesangskarriere instrumentalisieren würdest." Andere Nutzer empfinden die gezeigten Aufnahmen als deplatziert: "Sehr unangenehm. Kinder werden hier vorgeführt für Promo und den ‚guten Zweck‘", oder bemängeln den Fokus des Videos: "Es entsteht ein Bild von ‚ich bringe Freude‘, obwohl es eigentlich um Selbstinszenierung geht."Vor allem aber wird ein Punkt scharf kritisiert: die vermeintliche Doppelmoral beim Thema Kinderschutz. Während Sarah ihre eigenen Kinder strikt aus der Öffentlichkeit heraushält und deren Gesichter zensiert, werden die fremden Kinder unzensiert gezeigt. Ein User brachte den Ärger auf den Punkt:"Die eigenen Kinder schön zensieren [...]. Aber bei fremden Kindern drückt man dann einfach mal beide Augen zu? Interessant, wie flexibel die eigenen Prinzipien plötzlich werden, sobald es nicht mehr um die eigenen geht."

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Unsere Expertin

Sarah Engels steckt hier in einer klassischen PR-Falle. Natürlich glauben wir ihr, dass sie der Moment in der Schule berührt hat, denn wer wäre da nicht emotional? Aber das Problem im Jahr 2026 ist die Optik. Promis, die sich in Entwicklungsländern mit lachenden Kindern filmen, werden heute viel kritischer beäugt als noch vor zehn Jahren. Dass sie ihre eigenen Kinder schützt, ist ihr gutes Recht und löblich. Dass sie aber im Gegenzug fremde Kinder in einem Video zeigt, das letztlich auch ihren neuen Song pusht, wirkt auf viele Fans nicht stimmig. Oft zeigt sich: In solchen Momenten ist weniger mehr.

Verwendete Quellen: Instagram