1. Der Wunsch der Queen: Ein Job für den arbeitslosen Sohn
Die Akten zeigen schwarz auf weiß: Es war der ausdrückliche Wunsch von Queen Elizabeth II. (†96), dass ihr Lieblingssohn den prestigeträchtigen Posten übernimmt. Als seine Karriere bei der Royal Navy im Jahr 2000 endete, drängte die Monarchin die Regierung unter Tony Blair dazu, Andrew eine „prominente Rolle“ zu verpassen. Pikant: Laut den Memos gab es damals schlichtweg „keinen anderen Royal“, der Zeit hatte – also nahm man Andrew, ungeachtet aller Bedenken wegen mangelnder Erfahrung.
2. Bloß kein Papierkram! Die faulen Absprachen im Hintergrund
Normale Regierungsbeamte müssen für ihr Geld hart arbeiten – für den Ex-Royal wurde das Protokoll extra umgeschrieben. In einem Memo vom März 2000 einigten sich der Palast und die Regierung darauf, dass Andrew bloß nicht mit „Papierkram“ oder „regelmäßigen Meetings“ belastet werden dürfe. Die Devise lautete: Maximales Rampenlicht, minimale Arbeit.
3. „Nur noble Länder und Ballett“: Die unverschämte Wunschliste
Besonders dreist sind die Notizen von Protokollchefin Kathryn Colvin aus dem Jahr 2000. Sie musste vorab Andrews private Vorlieben abfragen. Das Ergebnis:
Andrew reiste bevorzugt nur in „hochentwickelte, anspruchsvolle Länder“ (vorzugsweise mit Fokus auf High-Tech).
Bei Kulturveranstaltungen forderte er strikt Ballett statt Theater.
Seine Golfschläger flogen im Steuerzahler-Jet immer mit – offiziell als „Privatsache“, weshalb er im Ausland auch niemals öffentlich spielen durfte.
Diese Dekadenz brachte ihm in den Folgejahren den hämischen Spitznamen „Airmiles Andy“ ein, während er auf Staatskosten um die Welt jettete.
4. Das Sicherheits-Versagen: Null Vorkontrolle (Due Diligence)
Der wohl größte Skandal für die heutige Justiz: Der amtierende Handelsminister Chris Bryant musste vor dem Parlament zugeben, dass es vor Andrews Ernennung keinerlei Sicherheitsüberprüfung oder Vetting-Prozess gab. Man vertraute blind dem royalen Status. Genau diese fehlende Kontrolle öffnete laut Kritikern Tür und Tor dafür, dass Andrew seine Position später genutzt haben soll, um im Dunstkreis des verurteilten pädophilen Finanziers Jeffrey Epstein sensible Wirtschaftsdaten zu teilen. Andrew selbst bestreitet bis heute jede Schuld.





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