Ein Kampf um die letzte Ehre?
Wie das norwegische Magazin Se og Hør berichtet, gab es bei der Planung der Beerdigung im Januar 2020 offenbar massive Spannungen zwischen der Königsfamilie und Aris Eltern. Im Zentrum der Enthüllungen steht eine brisante Frage: Wollten Prinzessin Märtha Louise (54) und Kronprinzessin Mette-Marit (52) hinter den Kulissen die volle Kontrolle über den Abschied behalten?
Die Vorwürfe wiegen schwer. Es steht im Raum, dass die Wünsche von Aris Herkunftsfamilie zugunsten der royalen Etikette und der persönlichen Vorstellungen der Prinzessinnen übergangen wurden. Während die Welt damals eine in Trauer vereinte Königsfamilie in der Osloer Kathedrale sah, soll es intern ein erbittertes Tauziehen um die Gestaltung der Zeremonie gegeben haben.
Mette-Marit als treibende Kraft?
Dass nun ausgerechnet Kronprinzessin Mette-Marit als Unterstützerin in diesem Konflikt genannt wird, überrascht viele Experten. Bisher galt die Ehefrau von Kronprinz Haakon stets als die vermittelnde, friedstiftende Kraft am Hof. Doch laut den neuen Berichten soll sie eng an der Seite ihrer Schwägerin Märtha Louise agiert haben, um den Ablauf der Trauerfeier nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Für Aris Eltern Marianne und Olav ein Schlag ins Gesicht – sie fühlten sich in ihrem Mitspracherecht offenbar massiv beschnitten.

Die bittere Wahrheit über die Kosten
Zusätzlich zu den Machtkämpfen sorgen finanzielle Details für Empörung. Entgegen der Erwartungen wurde die Trauerfeier für den Ex-Mann der Prinzessin offenbar nicht vom Königshaus mitfinanziert. Berichten zufolge blieben die Kosten weitestgehend an Aris Familie hängen, während sogar eine Boulevardzeitung finanziell unter die Arme gegriffen haben soll. Ein Umstand, der in Norwegen für Kopfschütteln sorgt und das Bild der "einigen Königsfamilie" weiter bröckeln lässt.





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