Für Marius Borg Høiby beginnt mit dem erwarteten Urteil im Juni der wohl härteste Kampf seines Lebens. Nach der Forderung von fast acht Jahren Haft wegen Vergewaltigung und Körperverletzung droht dem Sohn von Mette-Marit hinter Gittern ein brutaler Alltag. Insider warnen, dass er als verurteilter Sexualstraftäter in der Knast-Hierarchie ganz unten steht und seine Prominenz ihn zur gefährlichen Zielscheibe machen könnte. Für die Kronprinzessin bedeutet dies die traurige Gewissheit, dass ihr Sohn im Gefängnis womöglich schutzlos der Gewalt ausgeliefert ist.
Marius Borg Høiby: Muss er im Falle einer Verurteilung um sein Leben bangen?
Fast acht Jahre Haft hat der Staatsanwalt für ihn gefordert. Das Urteil für Marius Borg Høiby (29), unter anderem wegen Vergewaltigung und Körperverletzung, wird im Juni erwartet. Um das Gefängnis wird der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) nicht herum kommen – und da erwartet ihn möglicherweise nichts Gutes …
Gefängnis-Insasse prophezeit: "Marius wird sofort niedergeschlagen"
Noch sitzt Marius in Untersuchungshaft und hat im "Oslo Fengsel“, dem städtischen Gefängnis, relativ kommode Bedingungen. Er hat eine Einzelzelle und genießt – weil noch nicht verurteilt – ganz besonderen Schutz. Das kann sich aber in wenigen Wochen schnell ändern! Nach dem Urteil wird er sicherlich in eine andere Haftanstalt verlegt, und er gilt dann im schlimmsten Fall als "verurteilter Sexualstraftäter" Keine gute Voraussetzung bei den Mithäftlingen: "So einer steht in der Gefängnishierarchie ganz unten", sagt Shahid Rasool, Norwegens zurzeit bekanntester Krimineller, der viele Jahre Knasterfahrung hat.
Vergewaltiger stehen in der Rangordnung gleich hinter Kinderschändern, da werden die anderen Häftlinge schnell zu Schweinen. Schaut ein Wärter mal nicht hin oder ist keiner da, wird Marius sofort niedergeschlagen – und sicherlich nicht nur einmal!
Da klingt ziemlich übel! Und hinzu kommt noch: Marius ist ja nicht "irgendein" Insasse, sondern der Sohn der Kronprinzessin! Der könnte dann erst recht zum großen Opfer werden. Glaubt man Shahid Rasool, könnte für Marius nach einer Verurteilung im Knast echte Lebensgefahr bestehen. Besondere Sicherheitsvorkehrungen wird es für ihn aber nicht geben. Das bedeutet weitere schlaflose Nächte für Mette-Marit – und von denen hatte sie ja in den letzten Monaten schon mehr als genug …
Dieser Artikel von Joerg Turcer erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "7 Tage" - jede Woche neu am Kiosk!
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