Herzogin Meghan: So belügt sie die Welt

Herzogin Meghan: So belügt sie die Welt

Herzogin Meghan, 41, wird öfter einmal vorgeworfen, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Und in letzter Zeit kommen immer mehr Dinge ans Licht, bei denen die ehemalige Schauspielerin offensichtlich gelogen hat.
 

Herzogin Meghan: Schwere Vorwürfe

Herzogin Meghan nutzt seit Kurzem jede Gelegenheit, um gegen die Königsfamilie auszuteilen. Die Vorwürfe, die sie den Royals macht, wiegen dabei schwer: Rassismus, verweigerte Hilfe bei psychischen Problemen, der Unwille, sie vor der britischen Presse zu schützen. Was bei all den schrecklichen Geschichten immer gleich ist: Meghan ist das arme Opfer, das sich nicht wehren konnte. Doch es gibt noch eine andere interessante Parallele bei all diesen Geschichten. Schon kurz nachdem Meghan die entsprechenden Vorwürfe machte, widersprachen ihr oft Leute, die mit der Situation vertraut waren, heftig. Eine kurze Zusammenstellung zeigt, wie viele Situationen es schon gab, in denen Meghans Aussagen im Nachhinein widerlegt wurden.

Hat sie hier die Unwahrheit gesagt?

Die prominentesten Angriffe von Meghan auf die Königsfamilie stammen natürlich aus ihrem Interview mit Oprah Winfrey. Doch schon kurz danach kamen jede Menge Fragen auf. So scheinen sich sogar Harry und Meghan uneinig darüber zu sein, wann der angeblich rassistische Kommentar über die Hautfarbe ihres Sohnes Archie gemacht wurde. Meghan behauptete, es sei passiert, während sie schwanger war, Harry hingegen sagte, dass es zu Beginn ihrer Beziehung war. 

Einer der schlimmsten Vorwürfe im Interview mit Oprah Winfrey: Meghan sagte, die Königsfamilie habe ihr Hilfe verweigert, als sie schwanger gewesen sei und Selbstmordgedanken gehabt habe. Doch nicht nur die Tatsache, dass Harry Hilfe gewährt wurde, als er mit psychischen Problemen kämpfte, spricht gegen Meghans Darstellung. Wie die "Sun" berichtet, gibt es außerdem Gerüchte, dass Meghan nicht nur von Prinzessin Dianas ehemaliger Trauerbegleiterin Julia Samuelson unterstützt wurde, sondern eine Zeit lang auch einen eigenen Therapeuten hatte. Eine bewusste Lüge der Herzogin von Sussex also?

Während, um die Queen zu zitieren,"Erinnerungen voneinander abweichen" können, gibt es eine Vielzahl von Fällen, in der Meghans Behauptungen schlichtweg widerlegt sind.

Dass Meghan nicht gewusst habe, wer Harry sei, bevor sie ihn traf, gilt als höchst unwahrscheinlich. Meghan war schon vor ihrer Hochzeit ein großer Fan des britischen Königshauses, was ein Foto beweist, auf dem die junge Meghan lachend vor dem Buckinghampalast zu sehen ist. Außerdem heißt es selbst im Enthüllungsbuch "Finding Freedom", dass Meghan Harry gegoogelt haben soll, bevor sie sich das erste Mal trafen. 

Die "geheime Hochzeit" mit Harry, von der sie im Interview mit Oprah Winfrey sprach, gab es nicht. Der Erzbischof von Canterbury bestätigte das einige Tage später selbst. Er sagte, er hätte ansonsten bei der offiziellen Trauung von Harry und Meghan ein "ernsthaftes Verbrechen" begangen, in dem er sie noch einmal verheiratet hätte, obwohl er wusste, dass sie es schon waren. 

Dass Meghan und Harry angeblich nichts mit dem Enthüllungsbuch "Finding Freedom" zu tun haben, stellte sich ebenfalls als Lüge heraus. Bei einem Gerichtsprozess im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass Meghan und Harry ihrem damaligen Pressechef Jason Knauf detaillierte Anweisungen gegeben haben, welche Informationen er an Omid Scobie und Carolyn Durand, die Autoren des Buches, weitergeben soll. 

Und dann ist da noch Meghans Behauptung, man habe ihr den Pass weggenommen, nachdem sie offiziell Teil der Königsfamilie geworden sei. Zwar mag es eine solche Praxis durchaus geben, am Reisen gehindert hat sie Meghan aber nicht: Ganze 13 Mal war sie nach dem Vorfall mit Harry im Urlaub, außerdem ganz ohne ihn in New York und Toronto.

Viele Fragen bleiben offen

Neben diesen scheinbar offensichtlichen Lügen gibt es noch weitere Behauptungen von Meghan, gerade in der jüngeren Vergangenheit, die Fragen aufwerfen. In ihrem Interview mit "The Cut" behauptete sie, ein Mitglied des Casts von "König der Löwen" habe ihr gesagt, nach ihrer Hochzeit habe man in Südafrika gefeiert wie an dem Tag, als Nelson Mandela aus dem Gefängnis entlassen wurde. Doch auch an dieser Begebenheit gibt es erhebliche Zweifel.

So sagte das einzige südafrikanische Cast-Mitglied des "König der Löwen"-Films, Dr. John Kani, dass er Meghan nie getroffen und nie mit ihr gesprochen habe. Meghans Aussage, sie hätte Archie im Vereinigten Königreich nie in die Schule schicken können, weil sie dort auf dem Schulweg von Fotografen verfolgt worden wären, ist ebenfalls fraglich. Immerhin gibt es auch für die britische Presse Regeln, an die sie sich halten muss - und die sind besonders streng, wenn es um Kinder geht. So gab es bei Prinz George und Prinzessin Charlotte zu deren Einschulung jeweils einen offiziellen Fototermin und auch dort waren lediglich ein Fotograf und ein Kamerateam anwesend. Seither bringen Prinz William und Herzogin Kate ihre Kinder sogar hin und wieder selbst zur Schule - ganz ohne allzu viel öffentliche Aufmerksamkeit. 

Warum Meghan immer wieder öffentlich Geschichten erzählt, die sich so leicht als Unwahrheiten entlarven lassen, bleibt ein Rätsel. Manche vermuten, sie wolle sich nur ins Gespräch bringen, andere glauben, sie sei so überzeugt von "ihrer Wahrheit", dass sie die Realität nicht mehr akzeptieren könne, wenn die ihr widerspricht. Was am Ende wirklich hinter all diesen Geschichten steckt, wissen wohl nur die, die die entsprechende Gegebenheiten miterlebt haben. Meghan hat ihre Version nun jedenfalls öffentlich geschildert. Ob wir noch jemals die andere Seite hören werden? 

Verwendete Quelle: The Sun

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