Prinz Charles: Endlich Gewissheit um die Thronfolge

Prinz Charles: Endlich Gewissheit um die Thronfolge

Prinz Charles, 73, ist der am längsten wartenden Thronfolger in der Geschichte der britischen Monarchie. Wann er das Amt seiner Mutter Queen Elizabeth II., 96, übernehmen wird, steht aktuell noch in den Sternen. Nun gibt es ein eindeutiges Statement.

Prinz Charles: Wird es für ihn ernst?

Für Prinz Charles wird es ganz allmählich ernst. Der älteste Sohn von Queen Elizabeth II. übernimmt seit dem Tod seines Vaters Prinz Philip im April vergangenen Jahres immer mehr Aufgaben, um die Königin zu entlasten. Im Namen seiner Mutter reist er durch das Vereinigte Königreich und das Commonwealth, hält in ihrem Namen wichtige Reden und durfte in diesem Jahr sogar das Parlament eröffnen - in Begleitung von Prinz William und Herzogin Camilla. Kein Wunder also, dass in Großbritannien viel darüber spekuliert wird, wann Charles auch offiziell die Amtsgeschäfte von seiner Mutter übernimmt. Das Statement eines Politikers sorgte dabei kürzlich für Aufsehen. Nun meldete sich ein Adelsexperte dazu zu Wort und gibt eine klare Prognose zur Zukunft des britischen Königshauses ab.

Klartext über seine Zukunft

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ausgerechnet Ex-Politiker Nigel Farage sich zur Situation im britischen Königshaus geäußert hat. Er ist der Meinung, dass Charles allmählich zum Prinzregenten werden würde. Das unterstützt die Theorie, wonach die Queen ihr Amt zwar nicht offiziell an ihren ältesten Sohn abgibt, aber Charles hinter den Kulissen so viele Aufgaben übernimmt, dass er defacto bereits König ist. Farage ist der Meinung:

Es sieht so aus, als würde Prinz Charles Prinzregent werden, das bedeutet, dass er für die Queen bei großen Staatsanlässen einspringt, bei großen internationalen Besuchen mit US-Präsidenten oder was auch immer es sein könnte.

Nun meldet sich Royal-Experte Richard Fitzwilliams zu Wort - und der Experte widerspricht scharf

Das ist Klatsch. Ein Regent kommt, wenn die Queen nicht mehr fähig ist, das ist die Episode, in der man eine Regentschaft hat.

Doch Richard Fitzwilliams ist der Meinung, dass es so weit in Großbritannien noch lange nicht ist. "Die Queen ist mental total wach und nimmt ihre Aufgaben war, auch wenn sich manche verändert haben", stellt er klar.

"Sehe das nicht als eine Möglichkeit"

Keine Chance für Charles also? Auch dazu hat der Experte eine ganz klare Meinung.

Ich sehe das nicht als eine Möglichkeit. Wir werden aber natürlich abwarten müssen, was in Zukunft passiert.

Das weiß heute natürlich niemand. Fest steht nur: Auch wenn viele Briten sich nach der Queen sofort Prinz William und seine Frau Herzogin Kate auf dem Thron wünschen, wird es dazu nicht kommen. Charles wird nach seiner Mutter Königin werden - und die Queen hat bereits vor Monaten deutlich gemacht, dass sie sich wünscht, dass Camilla dann den Titel "Queen Consort" bekommt. Wann es allerdings wirklich Zeit dafür ist, kann heute natürlich noch niemand sagen. Trotz der anhaltenden Sorge um ihre Gesundheit und der Tatsache, dass die Königin zuletzt immer mehr Termine absagen musste, scheint es ihr immer noch gut genug zu gehen, dass sie ihre wichtigsten Aufgaben ausführen kann. Und solange das der Fall ist, wird Charles weder offiziell noch hinter den Kulissen König werden. Da er auf dieses Amt nun aber schon so lange wartet wie noch kein Thronfolger in der britischen Geschichte vor ihm, kann man annehmen, dass er auf die Aufgaben, die dann auf ihn zukommen, wohl auch besonders gut vorbereitet ist.

Verwendete Quelle: Express

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