Prinz Harry: Erneute Abrechnung mit dem Königshaus

Prinz Harry teilt erneut gegen den Palast aus und macht deutlich, dass er das royale Leben nach dem Tod seiner Mutter eigentlich längst hinter sich lassen wollte. In Melbourne sprach er nun offen über vererbte Traumata und seine radikale Entscheidung, es bei seinen eigenen Kindern ganz anders zu machen.

Prinz Harry auf der Straße
Prinz Harry hat einen riesigen Erfolg erzielt.© Getty Images

Prinz Harry: Erneute Kritik am Königshaus

Erst kürzlich hieß es noch, Prinz Harry (41) hoffe mit Ehefrau Meghan (44) auf eine Einladung von seinem Vater, König Charles III. (77), für Sommerferien im Schloss Sandringham. Daraus wird jetzt vermutlich nichts. Denn während seines Australien-Besuchs rechnete der Rotschopf erneut mit dem Königshaus ab – auch wenn er niemanden direkt namentlich nennt. Sein Thema: die Kindererziehung!

Der Prinz sprach beim Rugby-Club Western Bulldogs in Melbourne über mentale Gesundheit bei Männern. Dabei kam raus: Nach dem Tod seiner Mutter Diana (†36) 1997 traf Harry eine Entscheidung. "Als meine Mutter gestorben ist, habe ich mir gedacht: Dieser Job hat sie umgebracht. Und mir war klar, dass ich niemals einen aktiven Job im Königshaus haben will!", erklärte er. Ein klarer Angriff auf seine Familie – die ihn trotzdem zum arbeitenden Royal machte. Die Frage ist: Wusste Charles überhaupt, dass sein jüngster Sohn nicht repräsentieren wollte? Der König gilt ja als konfliktscheu und macht bei unangenehmen Dingen gern die Augen zu.

Prinz Harry: Archie und Lilibet sollen die bessere Version ihrer Eltern werden

Harry überraschte noch mit einem weiteren Geständnis: Vor der Geburt von Sohn Archie 2019 war er beim Psychologen. "Aus therapeutischer Sicht möchte man natürlich für seine Kinder die beste Version seiner selbst sein. Und mir war klar, dass ich Dinge aus der Vergangenheit hatte, mit denen ich mich auseinandersetzen musste, und mich daher darauf vorbereiten musste, mich sozusagen von der Vergangenheit zu befreien", erklärte der Brite. Seiner Ansicht nach sollten Kinder "Upgrades" ihrer Eltern sein… Welche Aspekte seiner Vergangenheit er damit genau meint, blieb er den Zuhörern schuldig. Aber König Charles dürfte sicher nicht erfreut sein über diese neuen Äußerungen seines jüngsten Sohnes.

Dieser Artikel von E.M. erschien zuerst in der Printausgabe von DIE NEUE FRAU. Weitere spannende Star-News liest du in der aktuellen DIE NEUE FRAU – Jeden Mittwoch neu am Kiosk.