Prinz William: Anspielung auf Andrews Verhaftung? Vielsagende Worte bei den BAFTAs

Das britische Königshaus steht nach der Verhaftung von Andrew Mountbatten-Windsor unter Druck. Prinzessin Kate und Prinz William äußerten sich im Gegensatz zu König Charles III. bislang nicht zu dem Thema, doch bei den BAFTA Awards machte der Thronfolger eine vielsagende Andeutung ...

Prinz William & Prinzessin Kate: Trotz Skandal um Andrew strahlen sie bei den BAFTAs

Strahlender Auftritt inmitten der royalen Krise: Nur drei Tage nach der Verhaftung von Andrew Mountbatten-Windsor (66) schritten Prinzessin Kate (44) und Prinz William (43) bei der 79. Verleihung der BAFTA Awards (British Academy Film Awards) am 22. Februar gemeinsam über den Red Carpet in London und versuchten dabei, sich nichts anmerken zu lassen. Für den Thronfolger und seine Frau war es der erste gemeinsame Auftritt auf der Preisverleihung nach einer dreijährigen Pause, die vor allem Kates Krebserkrankung geschuldet war. Dabei ist das glamouröse Event für William eine Pflichtveranstaltung: Seit 2010 ist er Präsident der BAFTA-Kunststiftung. Dennoch dürften ihm und Kate der Auftritt nicht sonderlich leicht gefallen sein ...

Keine Ruhe: Anspielung von Prinz William auf Andrews Verhaftung?

Denn: Derzeit sind wohl alle Augen auf Großbritannien gerichtet, nachdem Andrew Mountbatten-Windsor am 19. Februar verhaftet wurde. Dem Ex-Royal wird Amtsmissbrauch vorgeworfen. Im Detail geht es darum, dass er dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) in seiner Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Informationen zukommen ließ. Ein Vergehen, das in England und Wales als besonders schwerwiegend gilt und im schlimmsten Fall sogar mit lebenslanger Haft bestraft werden kann. 

Obwohl sich König Charles III. (77) in einem offiziellen Statement bereits höchst kooperativ zeigte und erklärte, die Polizei vollumfänglich bei den Ermittlungen gegen seinen jüngeren Bruder unterstützen zu wollen, soll der Druck für die Royals derzeit ins Unermessliche steigen. Laut "Bild" soll Charles derzeit nahezu täglich Krisensitzungen abhalten: "Im Palast herrscht absolute Krisenstimmung und Ratlosigkeit. Mit jeder neuen Nachricht aus den Epstein-Akten wächst die Angst", soll ein Palastinsider ausgesagt haben. Kein Wunder, denn derzeit stellen sich viele Menschen weltweit die Frage: Wie wenig - oder wie viel - wusste Charles wirklich von den Machenschaften seines Bruders?

Dass auch sein Sohn Prinz William wegen dieser royalen Krise unter Druck steht, dürfte also klar sein. Aus diesem Grund werten viele eine Aussage des 43-Jährigen bei den diesjährigen BAFTAs als klare Anspielung auf den Skandal um seinen Onkel Andrew. Auf die Frage, ob er den Film "Hamnet" bereits gesehen hätte, erklärte er laut "Daily Mail" nämlich vielsagend: "Ich muss in einem ziemlich ruhigen Zustand sein, und das bin ich im Moment nicht. Ich werde mir das aufheben." Seine Ehefrau Kate grätschte kurzerhand herein, denn sie hatte den besagten Streifen über den frühen Sohn von Shakespeares Sohn, der bei den BAFTAs als "herausragender britischer Film" ausgezeichnet wurde, bereits gesehen: "Ich hatte danach ganz verquollene Augen. Er war so wunderschön gefilmt. Auch die Musik. Der Soundtrack ist fantastisch." 

Dennoch dürfte die Preisverleihung inmitten der zahlreichen Schlagzeilen eine willkommene Abwechslung für William und Kate gewesen sein ...

Verwendete Quellen: Bild, Daily Mail