König Charles III.: Er bricht sein Schweigen zur Festnahme von Andrew Mountbatten-Windsor

Jetzt spricht König Charles III. erstmals: Wenige Stunden nach der Festnahme seines jüngeren Bruders Andrew Mountbatten-Windsor richtete sich der Monarch mit deutlichen Worten an das Volk. 

König Charles III. veröffentlicht Statement zu Andrew Mountbatten-Windsors Festnahme

Jetzt spricht König Charles III. (77): Vor wenigen Stunden wurde bekannt, dass Bruder Andrew Mountbatten-Windsor an seinem 66. Geburtstag (19. Februar) von der Polizei verhaftet wurde. Dem Ex-Royal wird unter anderem Amtsmissbrauch zur Last gelegt, doch Premierminister Sir Keir Starmer (63) ergänzte in einem Statement nahezu zeitgleich, dass weitere Ermittlungen folgen können. Der 63-Jährige betonte, dass in Großbritannien "niemand über dem Gesetz" stehen würde. Neun britische Polizeibehörden würden derzeit prüfen, ob sie weitere Ermittlungen zu den Epstein-bezogenen Vorwürfen, darunter Menschenhandel und sexueller Missbrauch gegen Andrew, einleiten sollen. Und nun äußerte sich auch König Charles erstmals:

Ich habe mit großer Besorgnis die Nachrichten über Andrew Mountbatten-Windsor und den Verdacht auf Amtsmissbrauch zur Kenntnis genommen. Was nun folgt, ist ein umfassender, fairer und ordnungsgemäßer Prozess, in dessen Rahmen diese Angelegenheit von den zuständigen Behörden in angemessener Weise untersucht wird. 

Weiter ging der 77-Jährige in seinem Statement auf seine zuvor angekündigte Unterstützung bei den Ermittlungen gegen seinen Bruder ein: "Wie ich bereits gesagt habe, haben sie dabei unsere uneingeschränkte Unterstützung und Zusammenarbeit. Lassen Sie mich klar sagen: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen. Solange dieser Prozess andauert, wäre es nicht richtig, wenn ich mich weiter zu dieser Angelegenheit äußern würde. In der Zwischenzeit werden meine Familie und ich unsere Pflicht und unseren Dienst für Sie alle weiterhin erfüllen."

Epstein-Akten mit pikanten Fotos: Wie tief steckt Andrew in dem Skandal?

Seit Jahren steht steht Andrew Mountbatten-Windsor für seine Verbindungen zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) in der Kritik. Epstein-Opfer Virginia Giuffre (†41) hatte dem 66-Jährigen öffentlich vorgeworfen, sie mehrfach missbraucht zu haben - unter anderem, als sie noch minderjährig war. Der 66-Jährige selbst stritt jegliche Vorwürfe in diese Richtung immer wieder ab, doch der Druck auf das Königshaus nahm zu. Noch zu Lebzeiten griff die Queen deshalb durch und entzog ihm alle militärischen Titel, König Charles III. ging im letzten Jahr sogar noch einen Schritt weiter, als der Druck im Rahmen der neu veröffentlichten Epstein-Akten zu groß wurde, indem Andrew alle seine royalen Titel, darunter beispielsweise den des Herzogs von York, entzog. Damals kündigte Andrew  an, sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen. Doch die Veröffentlichung weiterer Epstein-Akten brachten neue, heftige Details über den Ex-Royal ans Licht. Unter anderem waren Fotos aufgetaucht, die den Vater von zwei Töchtern in pikanten Situationen mit Frauen zeigten. 

Verwendete Quellen: Buckingham Palast, BBC, DailyMail