Roland Kaiser: Die "Kaisermania" hat bittere Konsequenzen

Roland Kaiser: Die "Kaisermania" hat bittere Konsequenzen

Die "Kaisermania" gehört für die Fans von Roland Kaiser, 70, zum festen Jahresprogramm. Doch für einen Mann hat die beliebte Veranstaltung offenbar Konsequenzen ...

Roland Kaiser: Für manche hat die "Kaisermania" einen Beigeschmack

Was wäre Roland Kaiser ohne seine "Kaisermania"? Seit 2003 gibt es die beliebte Konzertreihe des Schlagerstars am Elbufer in Dresden mittlerweile schon, jährlich sind die Tickets innerhalb von Minuten ausverkauft - und das war auch in diesem Jahr wieder der Fall, was bedeutet, dass nicht jeder "Kaiser"-Fan das Glück hatte, eines der heiß begehrten Karten zu ergattern.

Doch das Problem mit den Tickets ist für einen Mann ganz und gar nicht das Problem, wenn er an die "Kaisermania" denkt, sondern etwas völlig anderes ...

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Bauvorhaben pausiert unter anderem wegen der "Kaisermania"

Denn: Roland Kaisers "Kaisermania" ist offenbar zu laut - zumindest wenn es nach nach der Stadt Dresden geht und das hat weitreichende Konsequenzen für das in Nachbarschaft zum "Kaisermania"-Gelände befindliche historische Narrenhäusl. Vor sechs Jahren soll der Stadtradt der sächsischen Landeshauptstadt entschieden haben, das historische Hotel wieder aufbauen zu lassen, doch bis heute fehlt die Baugenehmigung. Auf die wartet der Investor Frank Wießner bereits seit zwei Jahren. Gegenüber "Bild" erklärt er:

Ich hab manchmal das Gefühl, ich würde ein Atomkraftwerk bauen wollen – bei all den Vorgaben. Ich hab schon eine sechsstellige Summe in die Vorplanung gesteckt.

Das Problem? Ein Lärm-Gutachten, das besagt, dass es vor allem während der "Kaisermania" zu laut am Elbufer wird - und damit auch in den 14 geplanten Ferienwohnungen. "Deswegen sollen wir abschließbare Fenster einbauen." Lüften wäre während Roland Kaisers Konzertreihe für die Ferienwohnungsgäste also nicht drin! Das ist aber längst nicht alles, woran der Wiederaufbau des Narrenhäuschens scheitert, auch der Bau der Feuerwehrzufahrt sowie der Bodenaushub als Hochwasserschutz sind laut der Zeitung ein Thema.

Auf Anfrage der "Bild" erklärt die Stadt Dresden: "Mit den ursprünglich vorgelegten Unterlagen hätte der Bauantrag abgelehnt werden müssen." Ob es 2023 was wird? "Eine Aussage ist dazu nicht möglich."

Doch aufgeben kommt für den Investor Frank Wießner nicht infrage: "Das Narrenhäusl ziehe ich durch, ich gebe nicht auf."

Verwendete Quellen: Bild

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