Stars auf dem Fahrrad

Der Trend aus Hollywood

Fahrräder sind eine umweltfreundliche, aktive und durchaus hippe Möglichkeit der Fortbewegung. Kein Wunder, dass auch immer mehr Prominente aufs Rad umsteigen. Stars wie Matt Damon, Angelina Jolie, Katy Perry oder Alicia Silverstone sind schon auf den Geschmack gekommen. Immer häufiger tauschen sie ihr Auto gegen ein stylishes Fahrrad und radeln damit durch die Straßen von New York, Los Angeles oder London.

Das mobile Fitnessgerät

Auf dem Rad können sich nicht nur Stars so richtig auspowern und die Kondition trainieren. Fahrradfahren hält Jung und Alt erwiesenermaßen fit und ist auch für Anfänger geeignet. Obwohl das Radfahren in erster Linie die Beinmuskulatur kräftigt, wirkt es sich auch positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Außerdem ist Radfahren im Vergleich zu anderen Sportarten sehr gelenkschonend. Die frische Luft stärkt das Immunsystem und hebt die Laune. Nicht zu vergessen ist der Spaßfaktor – Das Tempo beim Hinunterfahren von Abfahrten, den Fahrtwind im Gesicht spüren, das Flitzen über Stock und Stein. Kein Wunder also, dass so viele Stars auf diese simple Form des Fitnesstrainings setzen.

Fahrrad versus Auto

Wer zentral in der Stadt lebt und seine Arbeitsstelle sowie die täglichen Erledigungen auch ohne Auto (also zu Fuß, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad) erledigen kann, für den ist der Verkauf des Autos eine Option, über die es sich nachzudenken lohnt. Auf der Internetseite wirkaufendeinauto.de kann der aktuelle Wert des Autos anhand der Schwacke-Liste kostenlos und in wenigen Sekunden ermittelt werden. Warum nicht das alte Auto gegen ein schickes Citybike eintauschen? Ein Paar neue Schuhe und ein Wellnesswochenende in einem schönen Hotel sind mit Sicherheit auch noch drin.

Keine Sorge: Wird für größere Einkäufe oder einen Wochenendtrip doch einmal ein Auto gebraucht, gibt es immer noch die Möglichkeit des Carsharings, das in immer mehr Städten angeboten wird. Selbst ein Auto tageweise bei der Autovermietung auszuleihen, ist immer noch günstiger als ein eigenes Auto das ganze Jahr zu unterhalten.

Ein Fahrrad spart Zeit und Geld

Ein Rad ist nicht nur ein mobiles Fitnessgerät, sondern es spart auch richtig Zeit. Das Warten auf Bus oder Bahn entfällt komplett. Auch die zeitraubende Suche nach einem Parkplatz ist hinfällig, denn ein Rad ist schmal und findet immer einen Platz. Staus? Ab sofort ein Fremdwort, Radfahrer kommen einfach schneller im städtischen Straßenverkehr voran. Natürlich gelten auch für sie die Verkehrsregeln. Wer wie ein Rowdy durch die Fußgängerzone fährt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Wer auf ein eigenes Auto verzichten kann, wird feststellen, dass er auf einmal viel mehr Geld für andere Dinge übrig hat. Denn die Kosten für Benzin, Versicherung und Steuer belaufen sich auf durchschnittlich 150 bis 200 Euro im Monat. Hinzu kommen immer wieder Werkstattkosten für Reparaturen, TÜV oder Wartung. Die Kosten für Parkplätze in der Stadt sind auch nicht zu unterschätzen. Ein Auto ist und bleibt also ein Luxusgut.

Auch Fahrradbesitzer sollten eine Versicherung abschließen, da in Städten viele Fahrräder gestohlen werden. Mehr als 300.000 Fahrräder werden jährlich in Deutschland entwendet, so ein Bericht auf spiegel.de. Es empfiehlt sich, das Rad in die Hausratversicherung mitaufzunehmen oder eine zusätzliche Fahrradversicherung (Kosten etwa zwei bis fünf Euro pro Monat) abzuschließen. Mehr zum Thema Fahrradversicherung ist hier nachzulesen. Um das Rad vor Langfingern zu schützen, sollte außerdem in ein hochwertiges Schloss investiert werden.

Mit dem Fahrrad einkaufen

Keine Frage, ein Auto ist bequem. Gerade wenn der große Wocheneinkauf samt Sprudelkiste ansteht, ist ein PKW eindeutig die bevorzugte Transport-Variante. Doch der normale Einkauf kann unbesorgt und problemlos mit dem Fahrrad erledigt werden. Ein Korb auf dem Gepäckträger und einer am Lenkrad bieten ausreichend Platz für Taschen und Tüten. Und: Über den Wochenmarkt mit einem charmanten Hollandrad zu fahren, hat einfach Style. Wer regelmäßig größere Lasten zu transportieren hat, kann sich ergänzend einen Fahrradanhänger zulegen.

Mit dem Fahrrad zum Job

Um fitter zu werden, müssen es nicht immer gleich lange Fahrradtouren sein, so wie sie Matthew Mc Conaughey oder Matt Damon regelmäßig unternehmen. Es hat schon einen großen Effekt, regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Sich jeden Morgen vom Fahrradhelm die Frisur ruinieren zu lassen, lohnt sich: Das Radeln bringt morgens gleich den Kreislauf in Schwung, der Sauerstoff macht wach und munter. Wer Tag für Tag zur Arbeit radelt, kommt vielleicht leicht verschwitzt und nicht ganz perfekt gestylt im Büro an. Für seine Gesundheit hat er dafür schon bereits vor Arbeitsbeginn einiges getan.

Welches Rad für welchen Typ?

Hollandrad, Citybike, Trekkingrad und Cruiser eignen sich perfekt für sämtliche Erledigungen in der Stadt, aber auch für Radtouren auf ebenen Wegen. Der Sattel ist bequem gepolstert, Gepäcktaschen können einfach angebracht werden. Das sehr schmale Radprofil des Rennrads hingegen eignet sich nur für asphaltierte Straßen. Da die Reifen weniger Grip haben, kommen Stürze häufiger vor. Für die alltäglichen Erledigungen ist es eher ungeeignet, weil es keinen Gepäckträger hat und die Einkäufe mit dem Rucksack transportiert werden müssen. Ähnliches gilt für das Mountainbike. Seine schweren Reifen mit starkem Profil sind ideal für Querfeldeintouren durch Feld und Wald, in der Stadt beschweren sie aber das Vorankommen. Bei allen Modellen ist es wichtig, auf die richtige Körperhaltung zu achten und die Rahmengröße zur Körpergröße passend auszusuchen. Wer sich unsicher ist, welches Fahrrad für die eigenen Bedürfnisse geeignet ist, kann sich im Fachgeschäft beraten lassen.

Fazit: Fahrradfahren liegt im Trend. Es ist nicht nur eine effektive Sportart zum Kalorienverbrennen, sondern auch eine praktische Möglichkeit, um von A nach B zu kommen. Kurz gesagt, ein Fahrrad ist ein Fitness-Studio auf zwei Rädern und zugleich eine umweltfreundliche, zeit- und geldsparende Alternative zum Auto. Zusammenfassend sind hier noch einmal die Vor- und Nachteile kurz aufgelistet:

Die Vorteile des Fahrrads:

+ Günstig

+ Praktisch/platzsparend

+ Umweltfreundlich

+ Frische Luft

+ Fitness: Muskelaufbau, Straffung, Kalorienverbrauch

+ Gesundheit: Stärkung des Immunsystems

+ Kondition: Steigerung des Lungenvolumens

Die Nachteile des Fahrrads:

- Frisur: Durch Wind und Helm ruiniert

- Wetter: Wenig Schutz vor Kälte und Nässe

- Kleidung: Kleider und Röcke ungünstig

- Dreck: Durch Pfützen werden Schuhe und Kleidung beschmutzt

- Häufiger Diebstahl