Kokosöl für die Haare: Die natürliche Wunderwaffe für gesunde Spitzen

Kokosöl für die Haare: Die natürliche Wunderwaffe für gesunde Spitzen - Gegen Spliss, Haarausfall und Co.

Kokosöl gilt als tropischer Alleskönner für Haare und Haut. Stars wie Shay Mitchell, 34, und Heidi Klum, 48, schwören schon lange in puncto Haarpflege auf die natürliche Wunderwaffe – und das zurecht! Hier erfährst du, wie du Kokosöl für die Haare anwendest, für welchen Haartyp es geeignet ist und welche Anwendungsmöglichkeiten es gibt. 
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Kokosöl gilt als Wunderwaffe für gesundes Haar. 

Ist Kokosöl gut für die Haare? 

Die Antwort lautet ganz klar: Ja, Kokosöl ist gut für die Haare. Das ist den wertvollen – und vor allem natürlichen – Inhaltsstoffen zu verdanken. Das Öl aus der Kokosnuss ist reich an gesättigten Fettsäuren, die jede Menge Feuchtigkeit spenden. Eine Wohltat für trockenes Haar. 

Zudem enthält Kokosöl ein wertvolles Vitamin, und zwar Vitamin E. Das schützt die Haare als natürliches Antioxidans vor schädlichen Umwelteinflüssen wie Sonneneinstrahlung. Zudem stärkt Vitamin E das Haarwachstum und kräftigt die Haarstruktur. Falls du unter brüchigem Haar, Spliss oder Haarausfall leidest, kann ein Vitamin-E-Mangel die Ursache sein. 

Welcher Haartyp profitiert von Kokosöl?

Im Prinzip ist Kokosnussöl für jeden Haartyp geeignet. Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten. Trockenes Haar profitiert demnach am meisten von dem tropischen Allrounder. Dank der gesättigten Fettsäuren erhält die Mähne eine große Portion Feuchtigkeit. Gleichzeitig legt sich das Fett wie ein Schutzfilm über die Längen. Dein Haar sieht direkt geschmeidig und glänzend aus und fühlt sich dementsprechend an. Einen ähnlichen Effekt hat Kokosöl auch auf strapaziertes und dickes Haar. Die Spitzen werden dank Vitamin E widerstandsfähiger und wachsen auch besser. 

Bei dünnem und fettigen Haar ist ein wenig Vorsicht geboten. Der Grund: Sowohl feines als auch fettiges Haar sieht schnell fettig aus. Gib daher nur eine kleine Menge in die Spitzen.  

Welches Kokosöl ist gut?

Damit das Kokosöl seine volle Wirkung entfalten kann, solltest du in ein qualitativ hochwertiges Produkt investieren. Achte beim Kauf darauf, dass auf der Flasche des tropischen Öls Wörter wie ″kalt gepresst″, ″naturbelassen″ und ″nicht raffiniert″ steht. Dann handelt es sich um ein gutes Produkt, in dem noch alle wichtigen Inhaltsstoffe enthalten sind. 

Wird das Kokosöl zu hoch erhitzt, dann gehen die Wirkstoffe leider verloren. 

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Kokosöl für die Haare: Die richtige Anwendung 

Bei Raumtemperatur ist Kokosöl weiß und fest. Erst ab einer Temperatur von knapp 25 Grad wird der Allrounder flüssig und klar – und ist perfekt für die Haarpflege. Im Folgenden verraten wir dir, wie du das Kokosöl für die Haare anwenden kannst. 

Als Haaröl: Ganz klassisch kannst du das Kokosnussöl als Haaröl verwenden. Nach dem Haarewaschen kannst du 1-2 Messerspitzen des Naturprodukts in den Fingern verreiben und in die Spitzen und Längen verteilen – der Ansatz wird ausgespart. Das Öl bleibt als Leave-in-Pflege im Haar und bringt sofort deine Mähne zum Glänzen. 

Als Spülung: Alternativ kannst du das Kokosnussöl auch als Conditioner einsetzen. Gib 1-2 Esslöffel des geschmolzenen Öls in die frisch gewaschenen Spitzen und lass es wenige Minuten einwirken. Spüle es danach gründlich mit Shampoo aus. Sollte sich das Haar danach noch immer ölig anfühlen, kannst du es ein weiteres Mal shampoonieren. 

Als Haarkur – auch über Nacht: Eine besonders intensive Pflege verspricht eine Haarkur mit Kokosöl. Du kannst es nach der Haarwäsche für 1-2 Stunden einwirken lassen und danach mit Shampoo ausspülen. Für ideale Ergebnisse solltest du die Maske über Nacht einwirken lassen. Wichtig: Lage dafür am besten ein Handtuch auf dein Kopfkissen, um evtl. Fettflecken vorzubeugen. Verteile 2-3 Esslöffel der natürlichen Wunderwaffe in die Längen. Am nächsten Morgen wird das Öl mit Shampoo ausgewaschen. 

Gegen Haarausfall und Schuppen: Dank der gesättigten Fettsäuren ist Kokosöl auch ein tolles Mittel gegen Haarausfall, Schuppen und trockene Kopfhaut. Die enthaltene Laurinsäure wirkt antiviral, antifungal und antibakteriell und gleicht das Milieu auf der Kopfhaut aus. 

Aufgrund ihrer molekularen Struktur aus mittelkettigen Fettsäuren kann die Laurinsäure problemlos in die Kopfhaut eindringen und diese so direkt an den Haarfollikeln mit Nährstoffen versorgen. Dadurch wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt. 

Somit ist Kokosöl ein geniales Mittel gegen Schuppen und Haarausfall, da es Feuchtigkeit spendet, nährt und pflegt. 

Wie oft kann oder sollte man Kokosöl benutzen?

Da Kokosnussöl keine schädlichen Inhaltsstoffe enthält, spricht nichts dagegen, dass Öl regelmäßig anzuwenden. Als Haaröl kannst du es nach jeder Haarwäsche in die Spitzen geben – so bleiben sie geschmeidig und glänzenden. Als Kur kannst du es je nachdem wie trocken und strapaziert deine Spitzen sind einmal wöchentlich oder 2-3 Mal im Monat verwenden. 

DIY-Anti-Spliss-Haarmaske mit Kokosöl 

Damit deine Haare von all den Vorteilen profitieren können, solltest du dir ruhig eine verwöhnende Maske mit dem tropischen Alleskönner gönnen. Ein Hinweis: Falls du feine oder schnell-fettende Haare hast, solltest du lieber auf das Treatment verzichten, da sie nur unnötig beschwert werden. 

Für eine Kokosöl-Haarmaske brauchst du ein natives, kaltgepresstes Kokosöl, das bei Raumtemperatur weiß und fest ist. Erst ab knapp 25 Grad wird es flüssig und klar. Mische nun drei Esslöffel Kokosöl mit eineinhalb Esslöffel Honig und zwei Eigelbe. Verteile die angerührte Maske großzügig in den Haarlängen und massieren sie mit kreisenden Bewegungen in die Kopfhaut ein. 

Wickle nun ein warmes Handtuch um den Kopf und lass die Kur für 30-60 Minuten einwirken. Bei besonders kaputtem und widerspenstigem Haar kannst du die Haarpflege auch über Nacht einwirken lassen. 

Spüle dann das Kokosöl mit einem pH-neutralen Shampoo und lauwarmem Wasser aus – und fertig ist das Traumhaar ohne Spliss!

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