„Die Höhle der Löwen“: Gründerin Hendrike Grubert macht Investoren fassungslos!

Die Inhaberin einer Naturkosmetik-Linie zeigte sich wenig kooperativ

Seit zwei Wochen hat „Die Höhle der Löwen“ wieder geöffnet und junge Startup-Unternehmer dürfen vor den Investoren Judith Williams, 43, Jochen Schweizer, 59, Frank Thelen, 40, Ralf Dümmel, 49, und Carsten Maschmeyer, 57, ihre Ideen präsentieren, um sie von einem Investment zu überzeugen. Auch Hendrike Grubert, 36, ging mit genau diesem Ziel in TV-Show: Sie wünschte sich Unterstützung für ihre handgemachte Naturkosmetik-Linie „Pony Hütchen“. Allerdings endete ihr Pitch vor den Investoren ganz anders als erwartet - vor allem Judith Williams zeigte sich stark verärgert.

Hendrike Grubert sorgte für Stirnrunzeln bei den Investoren

Hendrike Grubert hatte ein festes Ziel vor Augen, als sie vor die Investoren in der „Höhle der Löwen“ trat: Sie erhoffte sich ein Investment von 50.000 Euro und war bereit, dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile bei „Pony Hütchen“ abzutreten. Doch schon als es um essenzielle Infos ging, zeigt sich die 36-Jährige wenig kooperativ - den Preis ihres Wareneinsatzes wollte sie nicht verraten.

Als Grund nannte Hendrike: „Wenn ich Ihnen das sage, schwäche ich meine Verhandlungsposition gegenüber meinen Händlern“. Ein unprofessionelles Verhalten, fand Jochen Schweizer: „Alle Menschen wissen, dass in den Kosmetik-Töpfen auch eine hohe Marge drin ist“. Auch auf die Frage von Judith WilliamsWas ist bei Ihnen anders?“, bezüglich des USP ("Unique Selling Proposition" = einzigartiges Verkaufsversprechen) der Marke „Pony Hütchen“, fand die junge Unternehmerin keine überzeugende Antwort.

„Pony Hütchen“ weist ein großes Manko auf

Dennoch zeigte sich die Teleshopping-Queen noch interessiert, als ihre Kollegen bereits ein mögliches Geschäft ausgeschlagen haben. Allerdings war ihr eine Sache für eine potenzielle Investition sehr wichtig: „Sind Sie bio-zertifiziert? Sind ihre Produkte dermatologisch getestet?“. Als Hendrike Grubert verneint, ist Judith Williams völlig geschockt.

Ich bin ein bisschen fassungslos, weil ich noch nie jemanden aus der Naturkosmetik getroffen habe, der das so sieht wie Sie. Man gibt Tausende und Abertausende aus, weil man vermeiden möchte, dass es irgendwer nicht verträgt. Das finde ich fahrlässig. Das kann man nicht machen. Da kann ich nicht investieren.

Nach dieser Pleite zeigte sich die Inhaberin von „Pony Hütchen“ dennoch gefasst: „Es ist nicht so, dass ich alles an den Nagel hänge. Ich nehme mir den Input, den ich bekommen habe, zu Herzen.