Mandy Capristo über "DSDS": "Ich möchte niemanden fertig machen."

So beurteilt die Ex-Monrose-Sängerin ihren Jury-Job und die Arbeit mit Dieter Bohlen

Ab dem 7. Januar geht "Deutschland sucht den Superstar" in die neunte Runde. Für die weibliche Verstärkung in der vierköpfigen Jury sorgt die ehemalige Monrose-Sängerin Mandy Capristo. Vor sechs Jahren begann die Karriere der 24-Jährigen selbst vor dem Jurypult einer Castingshow. Harsche Kritik steht daher nicht auf dem Plan der Ex-Freundin von Mesut Özil, 26. 

Beschimpfungen keine Option

"Das war richtig gruselig", "Wenn das Wetter so wäre wie deine Stimme, dann würde es Scheiße regnen", "Dein Talent ist Null, und Null ist noch aufgerundet". Dieter Bohlen, 60, wird für seine schonungslosen Kommentare bei "DSDS" geliebt wie geächtet. Vor allem aber wird der Pop-Titan gefürchtet. Wer wird schließlich gerne öffentlich zur Schnecke gemacht, wenn er gerade vor einem Millionen-Publikum performt hat. Jury-Neuzugang Mandy Capristo hat da ihre eigene Herangehensweise, mit dem Kandidaten umzugehen. 

Jury-Job war keine leichte Entschiedung 

Ab dem 7. Januar geht die neunte Staffel der RTL-Castingshow wieder auf Sendung. Neben dem "DSDS"-Urgestein sitzen diesmal DJ Antoine, 39, Schlager-Legende Heino, 76, sowie eben der Ex-Monrose-Star mit im Jury-Boot. Letzterer wechselt erstmals die Seiten und entscheidet über das Weiterkommen der Kandidaten, anstatt selbst bewertet zu werden. Eine Aufgabe, über die sich Mandy im Vorfeld so einige Gedanken gemacht hat, wie sie im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erläutert. 

Ich habe mir immer wieder die Frage gestellt, möchte ich jemanden bewerten? Bin ich wirklich bereit, jemand völlig Fremden zu beurteilen? Die Jahre zuvor habe ich mich bei diesem Gedanken nicht wohlgefühlt. Ich habe mich aus dem Bauch heraus dafür entschieden. Es fühlt sich für mich richtig an und ich glaube, dass es sehr viel Spaß machen wird. Zudem nehme ich gerne Jobs an, die ein bisschen Abwechslung mit sich bringen.

"Das Gesamtpaket muss stimmen"

Stimme, Aussehen, Ausstrahlung? Es ist das "Gesamtpaket, das auch stimmen muss", so die Erfahrung aus den ersten Sendungen. "Wenn du so viele Kandidaten bewertest, bleiben dir natürlich die Ausgefallenen im Kopf. Am Abend erinnert man sich nicht unbedingt mehr an den Kandidaten, der schön gesungen hat, sondern der uns total zum Lachen gebracht hat."

Dabei überlegte es sich die hübsche Sängerin ganz genau, wie sie auch Absagen so verpackte, dass sie die Kandidaten möglichst nicht verletzten. 

Wenn man so viel Zeit mit den Kandidaten verbringt, fühlt man natürlich mit. Ich weiß schließlich selbst, wie es sich anfühlt, da vorne zu stehen und kann mich sehr gut in die Kandidaten hineinversetzen. Deshalb habe ich mir immer genau überlegt, wie ich was formuliere. Ich wollte niemandem mit einem schlechten Gefühl nach Hause schicken. Ich bin da, um zu helfen und nicht, um jemanden fertigzumachen.

Neunte Staffel mit generalüberholtem Konzept

Wie es aussieht, wenn Mandy über Weiterkommen und Ausscheiden entschiedet, das können wir ab dem 7. Januar ab 20.15 Uhr auf RTL verfolgen. Der Recall findet dieses Mal übrigens an den Traumstränden Thailands statt. Und noch einige Überraschungen mehr warten auf den Zuschauer. So wird es beispielsweise keine Live-Shows mehr geben. Stattdessen werden die Kandidaten auf außergewöhnlichen Bühnen performen. Wir sind gespannt!

"DSDS": Hat die Castingshow ihr natürliches Verfallsdatum längst erreicht?

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