
Ilia Malinin: Hat der Eiskunstläufer eine Freundin?
Er hat die Eiskunstlauf-Fans vor Ort und vor den heimischen Fernsehbildschirmen verzaubert: Ilia Malinin. Der junge Sportler beeindruckte bei den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina wie kaum ein anderer Athlet zuvor. Nicht ohne Grund wird der mittlerweile 21-Jährige ehrfürchtig der "Vierfach-Gott" genannt, da er als erster Eiskunstläufer überhaupt einen vierfachen Axel erfolgreich in einem offiziellen Wettkampf landete. So viel Talent und Ehrgeiz stecken in ihm, was er bei den Olympischen Spielen beweisen wollte. Doch wie sieht es eigentlich hinter den Kulissen bei Ilia Malinin aus? Hat der Eiskunstläufer eine feste Freundin, die ihm während des nervenaufreibenden Turniers in Italien die Daumen gedrückt hat? Offiziell gilt der 21-Jährige derzeit als Single, über eine Partnerin an seiner Seite ist der Öffentlichkeit nichts bekannt. Aktuell scheint er auch nicht aktiv ans Dating oder eine feste Beziehung zu denken, denn bereits vor dem Start der Olympischen Spiele machte der "Vierfach-Gott" in einem Interview mit dem US-Magazin "People" deutlich, dass sein gesamter Fokus momentan auf seiner beruflichen Laufbahn liegt. Er erklärte:
Ich weiß, wie nervenaufreibend die Olympischen Spiele sein können, aber ich bin wirklich aufgeregt. Ich möchte mich zuerst auf meine Karriere konzentrieren und dann sehen, wohin mich das führt.
Es scheint also, als sei in seinem straff durchgetakteten Trainingsalltag derzeit schlichtweg kein Platz für die große Liebe. Aber wer weiß, vielleicht bleibt irgendwann nach dem Trubel ja doch wieder Zeit fürs Dating. Oder er trifft vielleicht eines Tages seine zweite Hälfte – wie es bereits so oft in der Eiskunstlauf-Szene vorgekommen ist – direkt auf dem Eis. Wir drücken ihm dafür in jedem Fall die Daumen.
Ilia Malinin: Drama in Mailand – Warum der Gold-Traum zur Kür-Pleite wurde
Eigentlich sollte es sein ganz persönlicher Wettkampf werden: Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand/Cortina 2026 wollte Ilia Malinin alles geben und sein volles Potenzial abrufen. Dieser ehrgeizige Plan ist jedoch leider nicht so ganz aufgegangen, wie er es sich erhofft hatte. Schon weit vor dem eigentlichen Wettbewerb galt er bei Experten und Fans gleichermaßen als unbesiegbar und als der absolute Gold-Favorit. Im Team-Wettbewerb hat dieser Plan auch bestens funktioniert, doch im Einzelwettbewerb wendete sich das Blatt auf tragische Weise. Er stürzte während seiner Kür, landete von den insgesamt sieben geplanten Vierfach-Sprüngen lediglich vier sicher und landete am Ende enttäuscht auf Rang 8. Nach dieser bitteren Kür-Pleite sprach er offen über seinen Gefühlszustand:
Ich habe gemischte Gefühle. Ich kann es nicht erklären. Ich bin gut in den Wettbewerb gekommen, aber am Ende habe ich es vermasselt. Dieser ganze Druck, die ganze Medienpräsenz und die Aussicht auf olympisches Gold – meine Nerven haben mich einfach überwältigt. Ich hatte keine Kontrolle mehr. Alle dramatischen Momente meines Lebens, so viele negative Gedanken kamen mir plötzlich in den Kopf.
Besonders traurig war die Tatsache, dass seine Nerven offenbar schon in dem Moment mit ihm durchgingen, als er das Eis für seine Kür betrat. Er gestand nach seinem Lauf: "Die schlimmen Gedanken kamen schon, bevor ich in meine Startposition ging". Es bleibt dem talentierten Eiskunstläufer nun nur zu wünschen, dass er sich von diesem Olympia-Schock schnell erholt und bald wieder zu sich selbst und seiner wahren Glanzleistung zurückfindet. Bei den nächsten Olympischen Winterspielen in Nizza wäre er erst 25 Jahre alt und damit im besten Alter, um sich das versäumte Gold doch noch zu holen.
Verwendete Quellen: People






