DSDS-Sieg mit Nachspiel: Menowin Fröhlich tief enttäuscht von Pietro Lombardi

Er hat es allen gezeigt: Menowin Fröhlich hat sich im großen Finale von DSDS durchgesetzt und sich den Sieg geholt. Vorab gab es allerdings viel Kritik a seiner erneuten Teilnahme - auch von Ex-Juror Pietro Lombardi. Dass sich der einstige Sieger so geäußert hat, enttäuscht Menowin nach eigenen Angaben sehr.

Pietro Lombardi findet Menowin Fröhlichs erneute DSDS-Teilnahme nicht fair
Menowin Fröhlich ist zurück auf der DSDS-Bühne - sehr zum Unmut von Pietro Lombardi, der die Fairness der Show infrage stellt.© RTL/Stefan Gregorowius, Imago

Trotz Kritik: Menowin Fröhlich gewinnt DSDS 2026

Menowin Fröhlich (38) hat DSDS 2026 wirklich gewonnen: Trotz vielfacher Kritik setzte sich der Musiker mit über 56 Prozent der Zuschaueranrufe im großen Finale durch - getreu dem Motto "Alle guten Dinge sind drei", denn für den 38-Jährigen war es bereits die dritte Teilnahme an der RTL-Show, 2010 stand er sogar schon einmal im Finale. Bedeutet: Für Menowin brach Dieter Bohlen (72) offenbar die Show-Regeln, wie auch Ex-Juror und DSDS-Sieger Pietro Lombardi (33) vor einigen Wochen in dem Podcast "Patchwork Boys" öffentlich kritisierte. 

Menowin enttäuscht von Pietro Lombardis öffentlicher Kritik

Pietro betonte zwar, dass Menowin ein grandioser Sänger sei, fand es aber schwierig, dass RTL für ihn Regelbruch beging und: "Ich finde es krass und sehe gerade im Netz den Recall ein bisschen, und da hat er wohl verkackt und die anderen waren besser als er. Trotzdem ist er so mäßig gut weitergekommen. Und die Leute sagen: 'Das ist unfair.'" Dass sich Pietro Lombardi so über seine erneute DSDS-Teilnahme geäußert hat, enttäuscht Menowin Fröhlich nach eigenen Angaben sehr. Gegenüber "Bunte" erklärte der neue Sieger: 

Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich kann nicht verstehen, dass Pietro das gesagt hat. Ich kenne ihn schon so lange, und ich habe noch nie ein schlechtes Wort über ihn gesagt oder sonst was.

Weiter betonte Menowin: "Ich dachte eigentlich, dass Pietro sich freut. Aber nichtsdestotrotz, ich freue mich trotzdem, dass es ihm gut geht, dass es seiner Familie gut geht. Der Herr soll ihn einfach segnen."

Menowin konzentriere sich ebenfalls auf seine Kinder, mit den 100.000€ Siegerprämie wolle er nun erst einmal einen Ausflug mit ihnen machen. Der baldige Neunfach-Vater erklärte: "Das Wichtigste für mich ist, dass man sich nach so langer Zeit wieder zusammenfindet. Ich war jetzt fast einen Monat von meinen kleinen Kindern getrennt und würde die jetzt gerne mal sehen."

Verwendete Quellen: RTL, Bunte

Menowin Fröhlichs Weg bei DSDS

  • 2005: Das erste Mal: Menowin galt als Favorit der dritten Staffel. Doch kurz vor den Mottoshows der Schock: Er wurde im Studio verhaftet (wegen einer noch offenen Jugendstrafe) und musste die Show verlassen.
  • 2009/2010: Der Vize-Titel: In der siebten Staffel startete er seinen großen "Second Chance"-Versuch. Er dominierte die Shows, musste sich aber im legendären Finale gegen Mehrzad Marashi geschlagen geben.
  • Skandale und Haft: Sein Werdegang war immer wieder von Drogenproblemen und Gefängnisaufenthalten überschattet. Dennoch blieb Dieter Bohlen stets sein größter Fan.
  • TV-Shows: Auch Reality-TV-Luft schnupperte Menowin bereits: So nahm er unter anderem 2015 an "Promi Big Brother" und 2025 an "Promis unter Palmen" teil
  • 2025: Die Sensation: Eigentlich begleitete er nur seine Tochter Jiepen zum Casting. Doch der Poptitan überredete ihn zum Singen – und Menowin sicherte sich trotz jahrelanger Pause das Ticket für die Liveshows
  • 2026: Menowin Fröhlich setzt sich mit über 56 Prozent der Zuschauerstimmen im Finale durch und wurde zum neuen Superstar gewählt