GNTM-Lieselotte: "War den Tränen nahe"

GNTM-Lieselotte: "War den Tränen nahe" - Enthüllung um Schicksalsschlag

Lieselotte Reznicek, 66, gehörte in der diesjährigen GNTM-Staffel für Heidi Klum, 49, aber auch für viele Fans zu den absoluten Favoriten. Dabei hätte sie selbst nie daran geglaubt, es in die Top 10 zu schaffen - aus einem traurigen Grund.

GNTM-Lieselotte: Traurige Worte

Lieselotte Reznicek sorgte während der diesjährigen GNTM-Staffel für allerlei Gesprächsstoff - und leider auch oftmals für Kritik bei den Zuschauern. Viele konnten nicht nachvollziehen, dass Heidi Klum das Best-Ager-Model trotz seiner durchschnittlichen Leistungen von Woche zu Woche weiterkommen ließ. Doch kurz nach Einzug in die Top 10 war dann Schluss für die 66-Jährige: Die Model-Mama hatte leider kein Foto für Lieselotte und so musste sie sich mit einem soliden sechsten Platz zufrieden geben.

Doch für Lieselotte war das schon mehr, als sie sich von ihrer GNTM-Teilnahme erhofft hatte, wie sie im Interview mit "watson.de" kürzlich verriet:

Barbara sagte gleich zu Heidi: 'Ich möchte Germany's next Topmodel' werden. Da dachte ich schon: 'Na, du hast aber ein Selbstbewusstsein!' Und ich bin eher bescheiden. Ich würde mir das nie trauen. Ich dachte mir, dabei sein ist alles.

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Bittere Tränen: "Ich dachte, ich kann nie wieder laufen"

Und dann kullerten laut des Online-Portals bei Lieselotte plötzlich die Tränen. Der Grund? Ihre Beeinträchtigung, die schon während der GNTM-Staffel immer wieder ein Thema war. Durch einen schweren Verkehrsunfall sei sie nach eigenen Angaben nämlich "schwerstbehindert":

Ich bin mit gar keinen Erwartungen hingegangen, weil ich schwerbehindert bin, 60 Prozent gehbehindert. Meine Wirbelsäule war zweimal gebrochen. Ich dachte, ich kann nie mehr laufen ...

Mit ihrer GNTM-Teilnahme wollte sie vor allem auch anderen Betroffenen Mut machen: "Das hat so viele Jahre gedauert, dass ich überhaupt laufen kann und jetzt bin ich so stolz und laufe sogar elegant, das wollte ich zeigen. Ich wollte Vorbild sein für die Leute, die denken, sie kommen vom Rollstuhl nicht hoch."

Dass ihr das ganze Thema bis heute sehr nah geht, das wurde auch schon während der einzelnen Folgen immer wieder deutlich, denn die 66-Jährige brach regelmäßig in Tränen aus - und zwar, weil Lieselotte den Unfall und dessen Folgen lange verdrängt hatte: "Ich habe praktisch zwölf Jahre nicht geweint und mit meinem Humor diese Behinderung weggelächelt. Und da war ich mit den jungen Mädchen konfrontiert und habe gesehen, wie beweglich die sind. Da war ich den Tränen öfter mal nahe."

Absolut verständlich!

Verwendete Quellen: watson.de

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