Boris Becker: Ehefrau Lilian bricht ihr Schweigen über die Gefängniszeit

In den schwersten Stunden seines Lebens stand sie unerschütterlich an seiner Seite, hielt sich in der Öffentlichkeit jedoch stets bedeckt. Nun hat Lilian de Carvalho Monteiro, Ehefrau von Tennis-Legende Boris Becker, ihr Schweigen gebrochen. In einem Schweizer Magazin bezieht die Risikoanalystin Stellung zur Haftzeit ihres Partners und rechnet mit öffentlichen Lügen ab.

Boris Becker: Ehefrau Lilian hielt während Haft stets zu ihm

Sie war lange die starke Frau an seiner Seite, ohne selbst ins Rampenlicht zu drängen. Lilian de Carvalho Monteiro (36) hielt zu Boris Becker (58), als er am absoluten Tiefpunkt seines Lebens war. Doch in der Öffentlichkeit meldete sich die schöne Risikoanalystin kaum zu Wort. Dabei hätte sie sicherlich viel zu sagen gehabt! 

Im schweizerischen Magazin "Interview by Ringier" brach Lilian nun ihr Schweigen und stellte klar, dass es für sie nie infrage kam, Boris wegen seiner Verurteilung zu verlassen. Als der gefallene Wimbledon-Held ihr sagte, sie solle nicht auf ihn warten, sei sie enttäuscht gewesen: 

Er hat damit unsere Verbundenheit infrage gestellt. Ich bin nicht die Art von Frau, die ihren Partner verlässt, wenn’s schwierig wird.

"Gebrochener Mann": Lilian wurde gewarnt

Die Mutter von Baby Zoë (6 Monate) gibt sich kämpferisch: "Die Lebensgeschichte von Boris und mir soll sein: Wie wir überlebt haben, wie wir es geschafft haben, diese Hetze, diese Lügen, diese öffentliche Beschämung zu überwinden." Auch hätten viele Menschen sie gewarnt, der Ex-Tennisspieler würde als "gebrochener Mann" aus der Haft kommen. Doch so war es zum Glück nicht. Boris liebe das Leben. "Nach allem, was er erlebt hat, ist das für mich bis heute ein Wunder", gesteht Lilian. 

Für die beiden hat sich der Kampf gelohnt: Heute sind sie glücklich wie nie zuvor.

Dieser Artikel von K. B. erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Die neue Frau" - jede Woche neu am Kiosk!

Darum war Boris Becker im Gefängnis

  • Der Grund: Boris Becker wurde im April 2022 von einem Gericht in London wegen Insolvenzverschleppung verurteilt. 
  • Das Strafmaß: Das Gericht verhängte eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren (30 Monaten).
  • Die tatsächliche Haftdauer: Becker verbrachte insgesamt rund siebeneinhalb Monate hinter Gittern. Er trat seine Strafe Ende April 2022 im Londoner Wandsworth-Gefängnis an und wurde später in das Huntercombe-Gefängnis verlegt.
  • Die Entlassung: Mitte Dezember 2022 kam Becker vorzeitig frei.