
Menowin Fröhlich: Das sagt er zum Chart-Flop von "Mercy on Me"
Nach seinem DSDS-Sieg folgte für Menowin Fröhlich (38) ein bitterer Dämpfer: Sein Siegersong "Mercy on Me" schaffte es nicht in die Top 100 der Single-Charts. Groß enttäuscht ist er jedoch nicht. Im "Bild"-Interview erklärte Dieter Bohlens Liebling jetzt, dass ihm die Chartplatzierung heute nicht mehr so wichtig sei: "Früher hätte mich das zerstört. Heute nicht mehr. Natürlich wünsche ich mir Erfolg. Aber mein Wert darf nicht mehr davon abhängen, ob Menschen klatschen oder nicht. Der Hype kann kommen und gehen, aber ich will innerlich stabil bleiben." Obwohl der große Erfolg bislang ausbleibt, sei der DSDS-Sieg für ihn auch eine Art Neuanfang, "eine zweite Chance von Gott".
Menowin Fröhlich: "Jetzt muss ich aufpassen, dass mein Herz ruhig bleibt und ich mich nicht verliere"
Aktuell arbeitet Menowin an seinem Album, in dem er seine schwierige Vergangenheit aufarbeitet. Zu erzählen hat er einiges: Jahrelang machte er mit Körperverletzung, Betrug und Drogenproblemen Schlagzeilen. "Die Menschen werden eine ehrlichere Seite von mir kennenlernen", verrät er. "Ich glaube, der größte Kampf beginnt nicht nach einer Niederlage, sondern nach einem Erfolg. Jetzt muss ich aufpassen, dass mein Herz ruhig bleibt und ich mich nicht verliere."
Nach seinem DSDS-Sieg hat der Sänger, der zum dritten Mal an der Castingshow teilnahm, einen straffen Zeitplan. Bei seiner Freundin Ronja und seinen Kindern kommt er zur Ruhe. Er ist ein anderer Menowin als noch vor ein paar Jahren. Auch von der 100.000 Euro Siegprämie hat der 38-Jährige sich bislang "nichts Großes" gegönnt. Er gibt zu: "Früher hätte ich wahrscheinlich vieles impulsiv gemacht. Heute denke ich anders." Priorität hat für ihn, das Geld in die Sicherheit seiner Familie zu investieren.
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Es ist schön zu sehen, wie reflektiert und geerdet Menowin Fröhlich heute mit seinem Erfolg und den Rückschlägen umgeht. Statt sich von Chartplatzierungen oder alten, impulsiven Verhaltensmustern leiten zu lassen, setzt er nun die Sicherheit seiner Familie und seine innere Stabilität an erste Stelle.







