Michael Jackson (†): Später Zoff um sein Millionen-Erbe

Die Testamentsvollstrecker von King of Pop Michael Jackson sollen dessen Kinder Millionen vorenthalten – und selbst Unsummen kassiert haben.

Michael Jackson: Drama um sein Erbe - Tochter Paris hat Klage eingereicht

Vor 16 Jahren ist Pop-Legende Michael Jackson gestorben: Doch der erbitterte Kampf um sein Vermächtnis erinnert seine Kinder noch immer täglich an ihren schweren Verlust. Seine älteste Tochter Paris Jackson (27) reichte nun erneut eine Klage gegen die Nachlassverwalter, Anwalt John Branca und Musikmanager John McClain, ein. Der Vorwurf: Die Männer sollen sich am Erbe des King of Pop bereichern und wichtige Finanzberichte über Ausgaben und Anlagen von 2022 bis 2025 vorenthalten. 

Sie sollen "riskante" Investitionen in der Unterhaltungsbranche (ohne Fachwissen) getätigt haben und Barmittel in Höhe von 464 Millionen US-Dollar nicht anlegen. "Die Entscheidungen der Verwalter dienten nicht den Interessen der Familie", heißt es in der Klageschrift. In Zahlen bedeutet das: Im Jahr 2021 strichen die Vermögensverwalter über zehn Millionen Dollar für ihre Bemühungen ein – doppelt so viel wie die Begünstigten der Familie erhalten haben. 

Wurden 41 Millionen Dollar unterschlagen?

Insgesamt zahlten sich die Verwalter bis 2021 schlappe 148 Millionen als Aufwandsentschädigung aus. Der "unproduktiv investierte" Nachlass soll hingegen weniger als 0,1 Prozent Rendite eingebracht haben. Laut Paris’ Kalkulation hätten in der Zeit 41 Millionen Dollar erwirtschaftet werden können. Genug Material für einen Rechtsstreit! Ein Richter in Los Angeles soll laut US-Berichten jüngst allerdings bereits einige ihrer Forderungen zurückgewiesen und die Erben zu den Anwaltskosten der Gegenseite verdonnert haben. Paris und ihre Brüder kämpfen weiter für ihr Recht und das Vermächtnis ihres Vaters.

Artikel von Meike Rhoden erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von OK! - alle zwei Wochen mittwochs neu am Kiosk!