Nadja Abd el Farrag (†60): Ein Jahr nach Tod – Warum ihr Grab ein Mysterium bleibt

Vor einem Jahr verstarb Nadja Abd el Farrag an Organversagen, doch ihre letzte Ruhestätte bleibt ein Mysterium. Auf ausdrücklichen Wunsch der Familie wird der genaue Standort ihres Grabes weiterhin streng geheim gehalten.

Nadja Abd el Farrag in der Natur
Nadja Abd el Farrags letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Ohlsdorf bleibt auf Wunsch ihrer Familie anonym.© Getty Images

Nadja Abd el Farrag: Auf Wunsch der Familie – Grabstelle bleibt weiterhin geheim

Am 9. Mai jährte sich der Todestag von Nadja Abd el Farrag († 60) zum ersten Mal. Die Ex-Partnerin von Dieter Bohlen (72) verstarb in der Hamburger Asklepios-Klinik Altona an Organversagen, nachdem sie jahrelang unter einer Leberzirrhose gelitten hatte. Die Beisetzung erfolgte auf Wunsch der Familie im kleinsten Kreis. Selbst enge Freunde und langjährige Weggefährten wie Andreas Ellermann (61) durften nicht teilnehmen.

Bis heute gibt es für die Öffentlichkeit keinen offiziellen Ort der Trauer. Wie die "Bild" berichtet, haben sich Naddels Mutter Ute (80) und ihre Schwester Tamara (59) bewusst dazu entschieden, den genauen Standort des Grabes geheim zu halten. Bekannt ist lediglich, dass sie auf dem Parkfriedhof im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf beigesetzt wurde. Einen Grabstein soll es dort nicht geben. Zudem wurden die Mitarbeiter des Friedhofs offenbar angewiesen, keinerlei Auskunft zu erteilen. Lutz Rehkopf, Sprecher der Hamburger Friedhöfe, erklärte gegenüber der Zeitung: "Einige Angehörige bitten uns als Friedhofsverwaltung, die genaue Lage des Grabes ihrer verstorbenen Familienmitglieder nicht weiterzugeben. Daran halten wir uns selbstverständlich, denn dieses Anliegen hat mit ihrer Trauer zu tun und dem Schutzgefühl für Verstorbene und ihr Grab. Dann erteilen wir keine Auskunft, weder persönlich noch über die Verstorbenensuche auf unserer Homepage."

Nadja Abd el Farrag: Letzte Ruhe ohne Grabstein

Der Friedhof Ohlsdorf ist mit mehr als 200.000 Grabstätten der größte Parkfriedhof der Welt. Viele prominente Persönlichkeiten haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden – darunter Altkanzler Helmut Schmidt († 96), Schauspieler Jan Fedder († 64) und die "Mutter der Nation" Inge Meysel († 94). Auch das Grab von Naddels Vater Ibrahim († 56) befindet sich auf diesem Friedhof; die Ruhefrist läuft dort jedoch nach 25 Jahren 2026 aus. Es soll Naddels ausdrücklicher Wunsch gewesen sein, ebenfalls dort beigesetzt zu werden. Warum auf einen Grabstein verzichtet wurde, ist nicht bekannt. Nach ihrem Tod hatte ihr ehemaliger Partner und Förderer Andreas Ellermann angeboten, die Kosten für die Beerdigung und die Grabstätte zu übernehmen – dieses Angebot lehnte die Familie jedoch offenbar ab.

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Es ist absolut nachvollziehbar, dass die Familie die Grabstätte geheim hält, um Nadja nach einem Leben im turbulenten Rampenlicht nun die verdiente letzte Ruhe und dauerhaften Frieden zu ermöglichen. Zudem schützt diese Entscheidung die Privatsphäre der Angehörigen, damit sie ihre Trauer ungestört von Schaulustigen oder medialem Rummel an einem geschützten Ort verarbeiten können.