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Andreas Gabalier: Skandal um seine Freundin

Silvia Schneiders Magazin spaltet die Nation

In der Vergangenheit eckte Sänger Andreas Gabalier, 34, mit seinem anscheinend veralteten Frauenbild an. Jetzt setzt seine Freundin Silvia Schneider, 34, sogar einen drauf.

Andreas' veraltetes Frauenbild

Und wieder geht ein Aufschrei durch Österreich! Dieses Mal jedoch nicht Andreas Gaba­lier, der mit sei­nen Äußerungen über die Rolle der Frau für Schlagzeilen sorgt – sondern seine Partnerin Silvia
 Schneider. Denn scheinbar teilt auch die Moderatorin die Meinung ihres Liebsten ...

Rückblick: In einem Interview mit der „Bild“ machte der selbst ernannte „Volksrock’n’Roller“ vor drei Jahren deutlich, wo eine Frau in seinen Augen ihren Platz hat: zu Hause!

Ich finde, Müt­ter sollten nach der Geburt ihres Kindes nicht gleich wieder zu­rück in den Job gehen, sondern ihre Zeit dem Kind schenken. Das ist von der Natur so vorgesehen. So würde meine Freun­din das auch machen,

sagte er damals.

Es sind nur gewisse Frauenrechtlerinnen, die diese Einstellung in den Dreck ziehen.

Der Sänger spaltete mit diesen Aussagen die Nation.

 

Rückendeckung von Freundin Silvia

Silvia nahm ihren Schatz, wie es sich für ein braves „Weiberl“ gehört, in Schutz. Gab sogar zu, dass sie gerne hinter dem Herd steht: „Ich koche vor, wenn ich weiß, dass der Arme längere Zeit
 ohne weibliche Hilfe in der Küche auskommen muss.“

Jetzt sorgt die Blon­dine erneut für Wirbel – indem sie ein Heft mit dem Namen „Frag Silvia“ auf den Markt brachte. Die Aufmachung des Covers erinnert an die 50er­Jahre. Eben diese Jahre, in denen die Frauen hinterm Herd standen und das Erzie­hen der Kinder, das Putzen des Eigenheims und das Verwöhnen des Mannes auf der Prioritätenliste ganz oben standen.

In einer putzigen Pünktchenbluse und der typischen Pin­up-­Körperhaltung, bei der sie den Zeigefinger auf die kirschrot bemalten Lippen presst, suggeriert sie mit der „Ssshhh“­-Pose, dass ihre superexklusiven Tipps höchstens an die nette Nachbarin weitergegeben werden dürfen.

Hatten unsere Omas nicht immer die weißesten Tischtü­cher?,

fragt Silvia beispielsweise in dem Magazin. Was die Leserin sonst noch so erwartet?

 

Silvias Buch spaltet Fans

Bewegende Fra­gen wie „Spieglein, Spieglein an der Wand ... aber was tun, wenn er be­schlagen ist?“ werden von der Moderatorin beantwortet, oder es gibt Tipps zum Thema „Wie räume ich den Ge­schirrspüler richtig ein?“.

Lustig wird es aber auch, wenn Silvia empfiehlt, zum Schutz des Parkettbodens die High Heels einfach auszuziehen, um dann nur wenige Seiten später in genau diesen High Heels perfekt gestylt das Parkett zu feudeln. Und nein, das ist keine Satire. In den Kategorien Küche, Bad, Beauty, Schlafen, Wohnen, Gesund, Werken, Büro und Auto gibt es genau 639 dieser Tipps.

Klar, dass da der Gegenwind nicht lange auf sich warten lässt.

Das Heft liest sich wie eine offiziel­le ‚Make Austria Great Again durch Putzen mit Backpulver‘­-Propaganda-­Postille, die nostalgisch einer Zeit hinterhertrauert, in der ihrem Gefühl nach alles einfacher war, auch deshalb, weil Frauen ihren Platz hatten,

schreibt Autor und Kritiker Michalis Pantelouris 
auf seinem Blog „Übermedien“ und fügt hinzu: „Ich kann mir sogar vor­stellen, dass dieses unfassbar uninspirierte, grenzdämliche und hässli­che Heft einigermaßen funktioniert. Andreas Gabalier hören ja auch Leute zu, und der ist noch grauen­hafter.“

Autsch!
 Wer sich selbst eine Meinung zu dem Heft bilden möchte, müsste es in Österreich kaufen, denn in Deutsch­land ist das Magazin aktuell (noch) nicht erhältlich. Glaubt man den Kriti­ken und vor allem Michalis Pantelouris, scheint das aber kein großer Ver­lust für den deutschen Zeitschriftenmarkt zu sein ... 

Text: Natalie Eichhammer

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