Gina-Lisa Lohfink: 1. Statement zum Falschaussage-Urteil

Die Blondine muss 20.000 Euro Strafe zahlen

Gina-Lisa Lohfink glaubt, wegen ihres Aussehens verurteilt worden zu sein. Lohfinks Verteidiger Burkhard Benecken will voraussichtlich in Berufung gehen. Gina-Lisa Lohfink soll nun Gefängnis riskieren wollen, indem sie die Geldstrafe nicht zahlt.

Gestern, 22. August, fiel das Urteil im Prozess von Gina Lisa Lohfink, 29. Sie wurde überraschend schuldig gesprochen und zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro wegen Falschaussage verurteilt. Ihr Verteidiger, Burkhard Benecken, will voraussichtlich in Berufung gehen. Gegenüber RTL gab das Model ein erstes Statement zum Urteil und was sie nun vorhabe.

Gina-Lisa Lohfink hat den Prozess vorerst verloren. Richterin Antje Ebner kam zu dem Urteil, dass Gina-Lisa nicht vergewaltigt und mit K.O.-Tropfen betäubt worden sei. Sie ist damit bereits die zweite Richterin, die zu diesem Urteil kommt.

"Verurteilt, weil ich aussehe wie ich aussehe"

Die 29-Jährige fühlt sich ungerecht behandelt. „Irgendwie hatte ich das Gefühl schon vorher, dass ich verurteilt werde“, so die Blondine gegenüber RTL. Gina-Lisa Lohfink ist überzeugt, dass ihr Aussehen eine Rolle gespielt habe.

Wäre es wenigstens Aussage gegen Aussage gewesen, aber ich wurde verurteilt, weil ich aussehe wie ich aussehe.

Laut der „Bild“-Zeitung hatte Staatsanwältin Corinna Gögge den Rechtspruch damit begründet, dass Gina-Lisa Lohfink die Geschichte um eine Vergewaltigung durch Pardis F. und Sebastian Castillo Pinto nur „konstruiert“ habe, um nach dem Auftauchen der pikanten Handyvideos ihren Ruf zu schützen. Das Verbreiten der Aufnahmen ohne ihre Zustimmung sei auch tatsächlich eine Straftat gewesen.  Doch das "Hochdramatisieren" zu einer Vergewaltigung sei eine „Verhöhnung und Irreführung für alle Frauen und Männer, die tatsächlich Opfer geworden sind“.

Geht Gina-Lisa Lohfink jetzt ins Gefängnis?

Die Geldstrafe von 20.000 Euro will Gina-Lisa Lohfink jedenfalls nicht zahlen. „Ich weiß, dass die Konsequenz Gefängnis ist, aber das ist mir in dem Moment egal. Auch wenn sich die beiden darüber freuen, es macht mir nichts aus“, so das Model. Sie hatte bereits vor der Urteilsverkündung angekündigt, im Falle einer Verurteilung in Berufung zu gehen.

Verteidiger will in Berufung gehen

Laut „t-online.de“ ist das der Plan von Lohfinks Verteidiger Burkhard Benecken. „Das Urteil ist ein Skandal“, sagte er demnach im Anschluss an den Prozess. Ob Lohfink die Kraft für die Berufung habe, entscheide nun über den weiteren Verlauf.

Gina-Lisa Lohfink wurde vermehrt vorgeworfen, nur ihre Karriere durch den Medienrummel rund um den Prozess pushen zu wollen. Doch die Blondine sprach sich vor Gericht klar dagegen aus. Ihre letzten Worte am Tag des Urteils lauteten daher: „Ich bin garantiert nicht hier, um berühmt zu werden. Das war ich ja schon. Wenn ich Presse haben will, dann gute! Was die zwei Männer mit mir gemacht haben, werde ich immer in mir tragen. Diese Wunden habe ich mein Leben lang.“