GZSZ: Rassismus-Skandal am Set

"Szenen haben mich sehr erschreckt"

Die GZSZ-Fans sind geschockt: Neuzugang Lars, gespielt von Timon Ballenberger, 27, beleidigt eine dunkelhäutige Frau in der U-Bahn aufs Übelste. Dreht der rechtsradikale Koch bald total durch?

Rassismus-Skandal bei GZSZ

Lars arbeitet als Beikoch im Mauerwerk und wohl niemand hätte gedacht, wie der Blondschopf drauf ist. Bislang wissen nur die Zuschauer, dass er beispielsweise ein Problem mit Ausländern und Schwulen hat. Die GZSZ-Macher greifen damit erneut ein aktuelles Thema auf und wollen auf das Problem aufmerksam machen. Im Interview mit RTL hat Schauspieler Timon Ballenberger erzählt, wie schwer es ihm fällt, einen Rechtsradikalen zu spielen:

Ohne ausrechende Vorbereitung wäre es sicherlich schwierig. Einige Texte und Szenen haben mich sehr erschreckt und gefordert.

Dennoch sei es interessant, eine Rolle zu spielen, die stark von seiner eigenen Einstellung unterscheide. Er habe keine Sekunde gezögert, ob er die Rolle annehme.

 

"Hoffentlich werden die Zuschauer darüber sprechen"

Timon rechnet mit krassen Reaktionen der Zuschauer – und genau DAS ist auch sein Ziel mit seiner Rolle Lars.

Sicherlich werden die meisten Lars Entscheidungen stark verurteilen und das finde ich auch richtig. Hoffentlich werden die Zuschauer auch darüber sprechen und diskutieren, wie man damit umgeht.

Wegschauen sei in der heutigen Gesellschaft keine Entschuldigung, so Timon. Bei GZSZ spricht Lars in einer Szene eine schwarze Frau direkt an und sagt ihr ins Gesicht: "Leute wie du haben in Deutschland nichts verloren!" Mit solchen heftigen Aufnahmen wollen die Schreiber sich für Toleranz stark machen und die Zuschauer zum Nachdenken anregen. Hoffentlich klappt’s …

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