John Legend: Das sagt er zu den rassistischen Beleidigungen!

Der Sänger und Ehefrau Chrissy Teigen wurden Opfer einer fiesen Beschimpfung

Chrissy Teigen und John Legend mussten sich am Flughafen rassistische Beleidigungen anhören. Der John Legend lässt sich von Rassismus nicht verletzen. Dafür gibt es auch von uns einen Daumen hoch!

Auch, wenn man es sich nicht vorstellen möchte: Rassismus ist immer noch ein großes Problem im Alltag vieler Menschen. Das mussten auch John Legend, 38, und Chrissy Teigen, 31, kürzlich erfahren. Denn wie Chrissy auf Twitter verriet, wurde ihr Ehemann von einem Fotografen rassistisch beleidigt. Nun sprach der "All of Me"-Sänger über den Vorfall.

Rassistischer Paparazzo beleidigt John Legend

Chrissy Teigen und ihr Mann John Legend sorgen bei uns regelmäßig für "Aww"-Momente, wenn sie gemeinsam auf dem Roten Teppich sind oder Bilder ihrer zuckersüßen Tochter Luna teilen. Nun wurde der Sänger jedoch Opfer von rassistischen Bemerkungen. Chrissy erzählte von dem Vorfall auf Twitter. Die beiden waren am John F. Kennedy Flughafen von New York, als sie von einem Paparazzo angesprochen wurden. Dieser habe Chrissy, die ein eigenes Kochbuch geschrieben hat, zunächst nach einem Rezept gefragt. Plötzlich habe er John Legend jedoch mit einem Affen verglichen. Chrissy schrieb dazu "Und die Leute wundern sich, warum Promis auf Fotos ausrasten"

Auf die Frage einer Followerin, warum sie nicht auf ihn losgegangen sei, antwortete Chrissy "Nee, die leben doch von diesen Fotos und Klagen"

 

John Legend: "Ich bin klüger. Ich bin stärker."

Dem Magazin "Variety" erzählte John Legend nun in einem Interview von dem Erlebnis.

Wir [Chrissy und John, Anm. d. Redaktion] standen direkt nebeneinander und haben uns angeguckt und gedacht 'Hat er das wirklich gerade gesagt?' Und er hat es tatsächlich gesagt. Er hat mich quasi einen Affen genannt.

Der Vorfall sei für ihn noch schlimmer gewesen, da dunkelhäutige Menschen seit langer Zeit Affen genannt werden und da "Entmenschlichung immer eine Art Methode des Rassismus und der Unterdrückung gewesen ist." Er meint, dass diese Art von Beleidigung Teil der Amerikanischen Geschichte sei - und fügt dann hinzu: "Anscheinend ist es auch Teil der Gegenwart".

Anschließend verweist er auf den ehemaligen Präsidenten Barack Obama. Er und seine Frau Michelle seien immer wieder mit Primaten verglichen worden, wenn man sie diskreditieren wollte. Trotzdem sei er nicht verletzt von dem Vorfall. "Ich bin klüger, ich bin stärker. Ich schaue herab auf eine Person, die so etwas sagen würde."

Diesen mutigen Umgang mit Rassismus finden wir wirklich stark!

 

Sieh dir hier ein Video zu Chrissys Twitter -Reaktion an: