"Let's Dance"-Gil Ofarim: "Ich habe viel verloren"

Der Sänger rechnet ab

Gil Ofarim, 38, hat selbst bereits die Schattenseiten der Öffentlichkeit zu spüren bekommen. Jetzt verrät der Musiker, wie es ihm wirklich erging – und wie er seine Zeit bei "Let's Dance" erlebt hat.
 

"Let's Dance"-Gil Ofarim: Schwere Zeiten nach "Let‘s Dance"-Sieg

Gil Ofarim musste seit seinem Sieg in der RTL-Show "Let‘s Dance" 2017 viel mitmachen. Zwar war in dieser aufregenden Zeit jede Menge Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet, doch das wirkte sich nicht unbedingt immer positiv auf den Sänger aus. Plötzlich folgte ein Schicksalsschlag nach dem anderen. Erst erkrankte sein Vater Abi Ofarim (†80) schwer, dann folgte das Ehe-Aus mit der Mutter seiner Kinder, Verena Ofarim. Es hagelte Negativschlagzeilen für den Musiker. 

Im Interview mit "Mental Health Matters" redet er nun über seine Gefühle in dieser schwierigen Zeit.

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"Let's Dance"-Gil Ofarim: "Ich habe einfach funktioniert"

Traumatischen Erlebnisse, die er auch in seiner Biografie "Die Freiheit in mir" verarbeitet und schriftlich festgehalten hat, wie er im Interview erzählt:

Die Presse überschlug sich damals und ich habe es über mich ergehen lassen. Das war hart. Ich habe viel verloren. Gerüchte über mich und mein Leben zu lesen, hat mich sehr mitgenommen.

Die Ereignisse und dann auch noch die negative Presse dazu, waren damals nur schwer zu ertragen für den zweifachen Familienvater. Über seine Zeit bei "Let's Dance" offenbart er:

Ich habe einfach funktioniert und bin mental einen hohen Kredit eingegangen. Ich wollte meine Kinder, meine damalige Frau und meinen Papa stolz machen, der zwischenzeitlich aus dem Koma aufgewacht war. Dennoch war es ein Konkurrenzkampf und letzten Endes ist jeder, der bei so einer Show mitmacht, sowas wie saisonale Austauschware.

Mittlerweile scheint Gil Ofarim, der endlich offen über diese Vorkommnisse reden kann, jedoch wieder gefestigt. Er ist unter die Autoren gegangen und hat seine schwerste Phase überwunden. Einen Tipp für schwierige Zeiten hat er ebenfalls noch:

Wenn du an Grenzen kommst, musst du Mut beweisen und Sprünge ins Ungewisse wagen, gegen deine Ängste, in deine Untiefen. Aufgeben ist keine Option.